Gut Gallin GmbH : Verbraucher suchen nach Sicherheiten

<strong>In der Bio-Schlachterei der Gut Gallin GmbH:</strong> Udo und Daniel Neumann sowie  Sascha Riechert (v.l.) produzierten   gestern Wurst. <fotos>Dieter Hirschmann</fotos>
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In der Bio-Schlachterei der Gut Gallin GmbH: Udo und Daniel Neumann sowie Sascha Riechert (v.l.) produzierten gestern Wurst. Dieter Hirschmann

Was kann man jetzt noch essen? Das fragen sich viele nach dem Dioxin-Skandal. Rasim, Geschäftsführer des Bio-Betriebes Gut Gallin GmbH, kann dem fragenden Verbraucher Antworten geben.

svz.de von
20. Januar 2011, 10:54 Uhr

"Wir benutzen keine chemischen Spritz- und Düngemittel, und wir halten unsere Tiere artgerecht. Die Schweine und Rinder haben mehr Platz, bekommen Einstreu und Auslauf. Die Ernährung der Tiere erfolgt mit Bio-Getreide aus unserer eigenen Produktion", erläutert Rasim die Grundlagen der Bio-Produktion in seinem Betrieb. Von ihm und seinem zwölfköpfigen Team bekommen die Verbraucher alles aus einer Hand. "Die Tiere werden bei uns aufgezogen, geschlachtet, verarbeitet und verkauft", erläutert Rasim weiter im Gespräch mit SVZ.

Für ihn und seine Familie ist Bio insbesondere ein Lebensgefühl. "95 Prozent der Nahrungsmittel in unserem Kühlschrank zu Hause sind biologische Erzeugnisse", gibt er einen Einblick in sein Privatleben. "Außerdem ist die biologische Produktion gut für die Umwelt, weil keine Gifte in die Natur ausgebracht werden. Vor allem will ich Lebensmittel produzieren, die sicher und unbedenklich sind", betont er unter Hinweis darauf, dass im Galliner Unternehmen natürlich mit der Bio-Produktion Geld verdient wird.

Und offensichtlich honorieren die Verbraucher die Produktion in Gallin. Steigende Umsatzzahlen und neue interessierte Kunden sind ein Ausdruck dafür. Und die Verbraucher sind auch bereit, einen höheren Preis für die Bio-Produkte zu zahlen, weil sie so sichere Lebensmittel bekommen.

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