Vandalen wüten mit brachialer Gewalt - Pflastersteine flogen durch Scheiben der Sporthalle

Auch  Sicherheitsglas fällt der brutalen Zerstörungswut zum Opfer. Foto: Dietmar Kreiß
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Auch Sicherheitsglas fällt der brutalen Zerstörungswut zum Opfer. Foto: Dietmar Kreiß

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22. Juli 2008, 06:57 Uhr

Boizenburg - Irgendwann in der Nacht zum Sonntag muss es an der Sporthalle „Richard Schwenk“ gewaltig gescheppert haben. Pflastersteine flogen durch die Luft.

Offensichtlich wussten die bislang unbekannten Werfer genau, was sie treffen wollten. Die Geschosse landeten klirrend durch die Scheiben von fünf geschlossen Fenstern in drei Umkleideräume. „Rund 2000 Euro wird es kosten, um nur diesen Schaden zu beheben“, schätzt Karl-Heinz Kruse.
Er begleitet als Bauleiter dieses ehrgeizige Projekt der Stadt, das bereits mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte und hat.

Durch verschiedene Umstände, wie zum Beispiel die Erhöhung der Mehrwertsteuer, Lieferprobleme mit Material und Ärger mit einigen Auftragnehmern sowie das Bauen bei laufendem Trainings- und Schulbetrieb, verzögerte sich die Fertigstellung und entstanden Mehrkosten. Nun ist ein Ende der komplexen Sanierung endlich in Sicht. Nach den Sommerferien soll die Halle endgültig fertig gestellt sein.

Doch für ein entspanntes Aufatmen gibt es keinen Grund, leider, wie Karl-Heinz Kruse völlig entnervt sagt. Vandalismus sorgt für neuen Ärger. Die Scheibe der Eingangstür zeigt, mit welch brachialer Gewalt die Täter zu Werke gehen. Sie zerstörten hier sogar das Sicherheitsglas.

„Wie es aussieht, müssen wir Schutzgitter anbringen oder eine Videoüberwachung installieren“, sagt der Bauleiter. Damit wird das Objekt zwar noch teurer, aber anders scheint es nicht zu gehen.

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