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Die awekProtech GmbH aus Rehna : Unternehmen auf dem Weg in die Luft

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Präzision auf hohem Niveau gilt bei der awekProtech GmbH in Rehna. Jetzt wurde das Unternehmen nach EN 9100 rezertifiziert. Diese Norm ermöglicht Kunden aus der Luft- und Raumfahrttechnik zu beliefern.

svz.de von
erstellt am 15.Jun.2011 | 11:12 Uhr

Wer als Passagier in einem Airbus sitzt, hat sich sicherlich noch keine Gedanken gemacht, was alles für Technik und Details in so einem Bauwerk stecken.

Noch nicht über den Wolken geflogen, ist der Airbus A350, der befindet sich noch in Planung und in der Entwicklung. Doch das Konzept steht. Und die awekProtech GmbH mit Sitz in Rehna könnte ein Unternehmen sein, dessen Kabelkonfektionen in dem A350 verbaut werden. "Dieses Projekt mit dem A350 läuft noch. Die Firma B/E Aerospace Systems hat neben dem Auftrag, sich um die Sauerstoffversorgung - also die Masken - zu kümmern, auch den Auftrag erhalten, sich um die so genannte PSU, die Passenger Service Unit zu kümmern", sagt Dirk Dönges, Eigentümer und Geschäftsführer des Rehnaer Unternehmens. Bei der PSU handelt es sich um die Kunststoffabdeckung in Flugzeugen, in denen Lampen, Lüftung und Knöpfe eingebaut sind. "In diesem Zusammenhang haben wir für die Kabelverbindungen unser Angebot abgegeben, das derzeit favorisiert wird. Wenn der A350 also in die Luft geht, kann es sein, dass unsere Kabelkonfektionen aus Rehna mitfliegen", so Dönges weiter.

Möglich wird dies durch die so genannte EN-9100-Zertifizierung. Mit dieser Norm können Unternehmen wie awekProtech Kunden aus dem Luft- und Raumfahrtbereich beliefern. Derzeit allerdings hat die Gesellschaft mit Sitz in der Klosterstadt noch keine Kunden aus diesem Bereich. "Um in diesen Markt hineinzukommen, braucht man einen langen Atem", sagt der Geschäftsführer, dem es vor allem darum geht, seinen bestehenden Kunden zu zeigen, "wir sind so gut, dass wir auch für die Luftfahrt produzieren dürfen." Mit 94,3 Prozent Erfüllungsgrad bei der Rezertifizierung durch den Tüv Nord steht die Firma sehr gut da. "Der externe Mitarbeiter, der Auditor, hat uns gesagt, dass wir als Unternehmen mit dieser Größenordnung, ex-orbitant gut aufgestellt sind", so Dönges. Dennoch können sich die rund 60 Mitarbeiter jetzt nicht zurücklehnen. "Stillstand heißt Rückschritt. Bei der nächsten Überprüfung erwarte ich, dass wir wieder besser sind. Und dann gibt es noch ganz viele Herausforderungen, denen wir uns stellen können", so der Eigentümer. Deshalb plädiert er auch für einen Qualitätspreis in Mecklenburg-Vorpommern. Damit, so ist sich Dirk Dönges sicher, könne Mecklenburg-Vorpommern weiter nach vorne gebracht werden. Denn seiner Meinung nach, ist es falsch, die Kunden nur auf den Preis festzulegen. "Unsere Unternehmensstrategie ist es, auf Qualität zu setzen und keine Preis-Treiberei zu betreiben", so awekProtech-Geschäftsführer Dirk Dönges.

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