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Uni, Firmen und Handwerk sind dabei

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erstellt am 15.Sep.2010 | 07:34 Uhr

Rostock | Die Jobfactory geht am 22. September mit einem Rekord in die 13. Runde: "In diesem Jahr sind fast 160 Unternehmen, Bildungsträger und Institutionen vertreten", sagt Projektleiter Mathias Kahlke. Zu den Teilnehmern gehört auch die Universität Rostock. "Es gibt zwei wichtige Aspekte für unsere Beteiligung", sagt Universitätsrektor Prof. Wolfgang Schareck. "Zum einen wollen wir über unser breitgefächertes Studienangebot informieren und zum anderen wissen wir, dass wir großen Fachkräftemangel bei Akademikern haben", sagt er. Außerdem bildet die Universität in zwölf Fachrichtungen Lehrlinge aus. Das beginnt vom Kaufmann für Bürokommunikation und endet bei der pharmazeutisch kaufmännischen Auszubildenden in der Apotheke.

Auch das Rostocker Wohnungsunternehmen Wiro ist bei der Jobfactory vertreten. "Für uns ist das eine gute Gelegenheit, unsere Berufe vorzustellen und auf die Suche nach gutem Personal zu gehen", sagt Geschäftsführer Ralf Zimlich. "Wir wollen nämlich die Besten, und dürfen den demografischen Wandel nicht ausblenden". Auch Christoph Möller, Leiter der Rostocker Arbeitsagentur hält eine Teilnahme an der Jobfactory für notwendig. "In jedem Jugendlichen stecken besondere Stärken, jeder kann irgendetwas besser als andere. Das wollen wir nutzen und die jungen Leute rechtzeitig motivieren, ihre Fähigkeiten selbst zu erkennen und vielleicht für eine künftige berufliche Entwicklung einzusetzen", sagt er. Deshalb sind die Experten der Berufsberatung auch in diesem Jahr auf der Jobfactory dabei, um in persönlichen Gesprächen Tipps und Hinweise für die Berufswahl zu geben. Schüler mit Migrationshintergrund werden genauso beraten wie andere, betont er im Vorfeld. "Es ist ja nicht entscheidend, wo jemand herkommt, sondern wo er hin will", sagt Möller. Gute Beispiele lassen sich da auch bei der Ostseesparkasse finden. "Wir haben jetzt zwei Migranten als Azubis zu Bankkaufleuten eingestellt", sagt Sprecherin Karin Schönmeier. Gerade im Bankgeschäft ist es auch wichtig, dass die vielen Kunden, die noch besser die russische als die deutsche Sprache beherrschen, gleichrangig bedienen zu können. Neu bei der Ospa ist die Fachrichtung Juniorberater, ein firmeninternes Angebot entsprechend einer dualen Studienrichtung.

Handwerk zum Anfassen ist ein weiteres Stichwort. Lehrlinge des Handwerkerbildungszentrums zeigen ihr Können. Die Ausbildungsberater der Kammer sind für Gespräche da. Insgesamt gibt es 150 Ausbildungsberufe.

Neu ist die Beteiligung der Pop-Musikerin Sera Lée. Die aus Mecklenburg stammende Sängerin und Tänzerin konnte für einen Auftritt und den Jobfactory Dance Contest gewonnen werden. Um 15 Uhr tritt sie mit ihren Tänzern auf.

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