Unfallserie reißt nicht ab

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31. März 2008, 05:11 Uhr

Die Unfallserie vom Wochenende in Nordwestmecklenburg riss auch zu Beginn der neuen Woche nicht ab. Auf der Bundesstraße 208, kurz vor der Ortschaft Goddin, verunglückte gestern eine Renault-Fahrerin schwer.

Es war der ganz alltägliche Weg zur Arbeit nach Grevesmühlen. Doch den ebenso normalen Überholvorgang wird die jetzt schwer verletzte Gadebuscherin so schnell nicht vergessen. Denn kurz nach dem Ausscheren übersah eine zweite Autofahrerin die bereits neben ihr rollende Renault-Fahrein und scherte ebenfalls aus. Dadurch verlor die Überholende die Kontrolle ihres Renaults, prallte gegen einen Baum und drehte sich um die eigene Achse. Mehrere Auto- und Lkw-Fahrer sahen dieses Unglück, so dass schnell Hilfe geholt werden konnte.

Die Feuerwehren aus Gadebusch, Veelböken und Mühlen Eichsen waren schnell vor Ort, hatten aber bei der mehr 90-minütigen Vollsperrung jede Menge zu tun, um die Verletzte aus dem Autowrack zu schneiden. Während die Unfallverursacherin mit einem Schock ins Klinikum Schwerin eingeliefert wurde, musste für die Schwerverletzte ein Rettungshubschrauber aus Güstrow angefordert werden. Der brachte die Gadebuscherin dann ebenfalls nach Schwerin. Hier stellte sich heraus, dass es bei Brüchen der Rippen und Arme blieb, innere Verletzungen waren zunächst nicht zu erkennen.

Für die Feuerwehren der Region war es seit Sonnabend der sechste Einsatz bei schweren Verkehrsunfällen. Am Wochenenden mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren zu Unfällen nach Nesow, Groß Rünz oder auch Kneese und Dragun ausrücken, um Verletzte und zum Teil eingeklemmte Personen zu retten. Zum Glück blieb es bei allen Unfällen bei Verletzungen der beteiligten Personen. Immer wieder spielen die Bundesstraßen 104 und 208 ein große Rolle. Auffällig war, dass die Unfälle oft auf gerader Strecke passierten.

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