Und jetzt Action!

Benno Fürmann und Hilmi Sözer posieren vor dem Range Rover in der Stepenitz. Die Fotoapparate klicken, der rbb lässt die Kamera laufen. Die beiden Schauspieler sind festgehalten. Schramm-Film hat es möglich gemacht.

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24. April 2008, 06:58 Uhr

Wittenberge - Die Produktionsfirma dreht nach „Yella“ wieder in Wittenberge und Umgebung. Kein Zufall, wie Michael Weber als einer der Produzenten bekennt: „Die Menschen und die Behörden sind offen und hilfsbereit. Das trägt zur guten Produktion bei.“

Gestern mussten Wittenberger, Prignitzer, eben die ganz normalen Bürger damit leben, dass der Schwarze Weg Richtung Breese nur für Radfahrer und dann auch nur zeitweise zu befahren war. Hier nämlich drehte das Team eine „Schlüsselszene für unseren Film“. Die beiden Hauptakteure Thomas (Benno Fürmann) und Ali (Hilmi Sözer) lernen sich bei einem Unfall kennen. Der eine hilft dem anderen und das (Film)-Schicksal nimmt seinen Lauf. „Jerichow“ erzählt die Geschichte des jungen Mannes Thomas (Benno Fürmann), der mit Laura (Nina Hoss) eine gefährliche Liebesaffäre beginnt.

Als Lauras Mann Ali (Hilmi Sözer) die Wahrheit herausfindet, endet ein heimtückischer Plan in der Katastrophe. Schauspielerin Nina Hoss war gestern nicht am Set. Die Hauptdarstellerin aus dem preisgekrönten Streifen „Yella“ wird auch hier sein, am Montag. Es sind Innenaufnahmen geplant, Fotoaufnahmen leider nicht möglich. Ok., im Herbst, spätestens im Frühjahr soll der Film, der in Koproduktion mit dem Bayerischem Rundfunk und Arte entsteht, ja in den Kinos anlaufen.

Bis Anfang Juni dreht Schramm-Film in der Prignitz. Angefangen haben die Dreharbeiten fast unbemerkt auf dem Friedhof in Hohenvier bei Tangendorf, denn die Mutter von Thomas stirbt. Das Filmhaus der alten Damen fand das Team übrigens in Bad Wilsnack, stattete für die Aufnahmen das leerstehende Haus aus. Am Sonntag haben auch Komparsen ihren großen Auftritt. In einem Supermarkt in Perleberg und im Oberstufenzentrum Wittenberge, das als Jobcenter fungiert, wird gedreht.

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