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Unangepasste Geschwindigkeit führte zu mehreren Unfällen

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erstellt am 22.Dez.2009 | 05:31 Uhr

Gudow/Zarrentin | Die Serie von schweren Lkw Unfällen auf winterlichen Autobahnen reißt nicht ab. Spiegelglatte Straßen und Neuschnee sorgen auch am Dienstagmorgen erneut für zahlreiche Lkw-Unfälle. Diesmal nicht auf der A1 wie am Montagvormittag sondern auf der A24. Besonders betroffen war die Fahrtrichtung Hamburg zwischen der Raststätte Gudow und der Autobahnabfahrt Hornbek.

Der erste und schlimmste Unfall ereignete sich am Morgen gegen 6.25 Uhr kurz hinter der Raststätte Gudow. Ein mit 25 Tonnen Kies beladener Sattelzug war hier von der Fahrbahn abgekommen, in den Graben gerutscht und hatte sich anschließend überschlagen. Der 44-jährige Lkw Fahrer aus Goldenbow wurde bei dem Unfall leicht verletzt und musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.

"Nur eine halbe Stunde später verlor der nächste Lkw-Fahrer kurz vor Hornbek die Kontrolle über sein Gefährt und drehte sich einmal komplett um die eigene Achse. Der Sattelzug stand somit wieder als ,Geisterfahrer in Fahrtrichtung Berlin", sagte ein Polizeibeamter vor Ort. Alle nachfolgen Autofahrer hatten gut reagiert und somit einen schweren Folgeunfall verhindert. Gegen 9.30 Uhr schlitterte ein weiterer Brummifahrer unweit der ersten Unfallstelle bei Gudow in den Graben.

"In allen Fällen hatten die Fahrer sich selbst überschätzt und ihre Geschwindigkeit nicht den winterlichen Straßenverhältnissen angepasst", sagte Polizeisprecherin Jana Kralisch. Der umgestürzte und auf dem Dach liegende Kieslaster wurde mit Hilfe eines Krans auf die Straße gehoben und wieder auf die Räder gestellt. Hierzu musste der linke Fahrstreifen voll gesperrt werden. Wegen der zahlreichen Unfälle staute sich der Berufsverkehr auf der A24 in Fahrtrichtung Hamburg gestern früh auf mehr als sechs Kilometer.

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