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Schwerin: Mecklenburgisches Staatstheater : UB für "sauberes Sponsoring"

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Die Stadtfraktion der Unabhängigen Bürger hat im Zusammenhang mit der Diskussion um das Mecklenburgische Staatstheater auch Praktiken des Sponsorings durch städtische Firmen hinterfragt.

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erstellt am 21.Apr.2011 | 12:21 Uhr

Die Stadtfraktion der Unabhängigen Bürger hat im Zusammenhang mit der Diskussion um das Mecklenburgische Staatstheater auch Praktiken des Sponsorings durch städtische Firmen hinterfragt. Dies dürfe nun keinesfalls dazu führen, dass Sport- und andere Vereine Angst haben müssen, auf finanzielle Förderung durch Wirtschaftsunternehmen der Stadt zu verzichten. Fraktionsvorsitzender Silvio Horn: "Sponsoring ist überlebensnotwendig für die ehrenamtliche Arbeit in den Sport- und anderen Vereinen unserer Stadt, wo u. a. eine wichtige Kinder- und Jugendarbeit geleistet wird. Ohne diese finanzielle Unterstützung aus der Wirtschaft ist Vereinsleben nicht aufrechtzuerhalten. Wir stehen deswegen ganz klar dazu, dass auch städtische Unternehmen wie etwa WGS, Stadtwerke, SAS oder auch die Sparkasse sich daran beteiligen können und sollen. Und dies bitte ausgewogen sowohl für den Spitzensport wie bei den SSC-Volleyballe rinnen und Post-Handballern als auch im Breitensport." Allerdings, so Horn weiter, seien dafür transparente Verfahren erforderlich. Dazu sollten den Aufsichtsgremien der städtischen Betriebe Rahmenbedingungen durch den Hauptgesellschafter vorgegeben werden. Die Fraktion erwäge dazu einen konkreten Vorschlag für eine der nächsten Stadtvertretungssitzungen. "Gerade das Sponsoring durch gemeinnützige Gesellschaften wie Staatstheater, Zoo oder Kita-GmbH, die überwiegend aus Steuermitteln finanziert werden, sollte sehr gezielt zum Zwecke eines Mehrwertes für das Unternehmen eingesetzt werden. Gerade hier gilt es besondere, transparente und kontrollierbare Richtlinien zu erarbeiten", erklärt Horn.

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