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Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin : Touristen entdecken Binnenland für sich

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Stolz, selbstbewusst aber auch mit dem Gespür für die künftigen, schweren Aufgaben, so hat sich der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin auf seiner Feier zum 20-jährigen Jubiläum präsentiert.

Stolz, selbstbewusst aber auch mit dem Gespür für die künftigen, schweren Aufgaben, so hat sich der Tourismusverband Mecklenburg-Schwerin auf seiner Feier zum 20-jährigen Jubiläum präsentiert. Die aufwändig inszenierte Feier mit vielen Gästen war im Alpincenter Wittenburg gefeiert worden. Und damit an einem Veranstaltungsort, der wie wenig andere die Hoffnung des mecklenburgischen Hinterlandes symbolisiert. "Das Binnenland hat in den vergangenen Jahren enorm aufgeholt", hatte Moderator Norbert Bosse vor mehr als 120 Gästen verkündet. Das stimmt, dennoch spielt der Tourismus an der Ostseeküste immer noch in einer komplett anderen Liga.

Der vor 20 Jahren unter recht bescheidenen Umständen gegründete Verband war schon immer auch der Versuch, von den Touristenmassen an der Küste auch im Hinterland zu profitieren. Und die Ergebnisse sind durchaus vorzeigbar, denn Vielfalt im Angebot ist die Stärke Westmecklenburgs und auch des Verbandes, der die Kreise Nordwestmecklenburg. Parchim und Ludwigslust so wie Wismar und Schwerin vereint. So sind eben nicht nur die Insel Poel oder der Klützer Winkel bei den Touristen in ganz Deutschland bekannt, auch die Elde-Müritz-Wasserstraße, das Netz an neuen Radwegen, die Reiterparadiese und natürlich die Landeshauptstadt Schwerin haben sich zu touristischen Schwerpunkten entwickelt. Die Erfolge des Buga-Jahres werden zwar nicht zu wiederholen sein, dennoch bestünde bei 3,5 Millionen Übernachtungen im Jahr 2010 kein Grund zum Verdruss, hatte Landrat Rolf Christiansen in seiner Festrede betont. Christiansen ist Vorstandsvorsitzender des Verbandes.

Dieser hat sich vor allem durch die Person der Geschäftsführerin Jutta Ohlhöft immer auch um die scheinbar vergessenen Ecken der Region gekümmert. Für die Arbeit des Verbandes gab es in Wittenburg viel Lob, z. B. von Reinhard Meyer, der nicht nur Chef der Staatskanzlei sondern auch Präsident des Deutschen Tourismusverbandes ist. Meyer mahnte, sich nicht auf den Erfolgen auszuruhen. Erst wenn nur das Bild eines Strandkorbes bei den Süddeutschen automatisch die Assoziation Mecklenburg hervorrufe, dann sei das Ziel erreicht. Mecklenburg-Schwerin, das müsse weiter zur Marke werden, und das nicht nur in Deutschland. Radwandern am früheren Eisernen Vorhang, Städtereisen oder Gesundheitsurlaub, das sind die Stichworte der Zukunft im Tourismus. Dazu gehörten unabdingbar eine gute Servicequalität, die nur von gut ausgebildeten und ordentlich bezahlten Mitarbeitern kommen könne. Die Region müsse zudem noch mehr den Zusammenschluss mit der Hamburger Metropolregion suchen, um beim Tourismus noch weiter voranzukommen.

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erstellt am 01.Jun.2011 | 10:48 Uhr

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