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Todesumstände von Baby aus Lübz trotz Obduktion weiter unklar

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erstellt am 03.Apr.2009 | 05:28 Uhr

Schwerin/Lübz - Die rechtsmedizinische Untersuchung des am Mittwoch gestorbenen Säuglings aus Lübz (Landkreis Parchim) hat bislang keinen genauen Aufschluss über die Todesumstände ergeben. Nach dem vorläufigen Obduktionsbefund sei der sechs Monate alte Junge aufgrund einer massiven Hirnschwellung ums Leben gekommen, teilte der Sprecher der Schweriner Staatsanwaltschaft, Ralph Ketelboeter, am Freitag mit. Diese sei nach dem Bericht der Rechtsmediziner möglicherweise durch ein Schütteltrauma entstanden. Da das Kind aber keine äußeren Verletzungen aufgewiesen habe und in einem sehr guten Ernährungs- und Pflegezustand gewesen sei, könnten die inneren Verletzungen auch auf einen tragischen Unglücksfall zurückzuführen sein.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt daher laut Ketelboeter nach wie vor in alle Richtungen. Nach dem Tod des Kindes hatte die Behörden ein Verfahren gegen die Eltern wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge eingeleitet. Die am Donnerstag begonnenen Befragungen des familiären Umfelds würden weitergeführt, sagte Ketelboeter.

Die 21-jährige Mutter und der 26 Jahre alte Vater des Jungen sind geistig behindert. Der Junge war am Mittwoch in einer Schweriner Klinik gestorben.

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