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FC Hansa Rostock : Tobias Jänicke spricht vom Aufstieg

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Die Ausgangslage des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock ist vor dem letzten Saisondrittel vielversprechend. Für Mittelfeldmann Jänicke Grund genug, endlich die Zurückhaltung abzulegen.

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erstellt am 02.Mär.2011 | 04:50 Uhr

57 Zähler nach 26 Runden und Rang zwei: Die Ausgangslage des Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock ist vor dem letzten Saisondrittel vielversprechend. Für Mittelfeldmann Tobias Jänicke Grund genug, endlich die Zurückhaltung abzulegen und vom Aufstieg zu sprechen: "In dieser Saisonphase und bei 13 Punkten Vorsprung können wir etwas anderes doch auch gar nicht mehr verkaufen. Natürlich möchten wir aufsteigen." Allerdings fügt der 21-Jährige auch an, dass "es noch ein langer Weg ist und eine Menge harte Arbeit auf uns wartet".

Jedoch haben es die Ostseestädter auch selbst in der Hand, die direkte Rückkehr ins Unterhaus zu schaffen. "Jetzt kommen die Wochen, in denen wir die entscheidenden Punkte einfahren können", erzählt Jänicke im Hinblick auf die nun im März anstehenden Top-Duelle mit Offenbach und in Braunschweig. "Das sind die Partien, die richtig Spaß machen. Die Gegner wollen mitspielen. Da haben wir bislang unsere besten Leistungen gezeigt", erklärte "Tobi", der aber den Fokus zunächst auf die kommende Aufgabe bei Wacker Burghausen (Sonnabend, 14 Uhr) richtet. "Mit denen haben wir noch eine Rechnung offen. Sie wollten in der Hinrunde hier nur einen Punkt holen, den sie auch bekommen haben (1:1). Aber wir werden uns jetzt in Burghausen die drei Zähler zurückholen", gibt der gebürtige Neubrandenburger die Marschroute für das Wochenende vor.

Mit bislang acht Saisontoren - nach zuvor zweimal vier Treffern - hat Jänicke sein persönliches Ziel bereits erreicht: "Jetzt möchte ich zweistellig treffen. Und ich denke, dass ist bei den noch ausstehenden Partien realistisch." Einen Angriff auf die teaminternen Top-Torjäger - Björn Ziegenbein (12) und Marcel Schied (10) - plane er nicht. "Das ist mir nicht so wichtig. Ich freue mich vielmehr, wenn auch ,Ziege und ,Schiedi noch ein paarmal einnetzen. Das ist ja nur gut für die Mannschaft", sagt Tobias Jänicke.

Die Anzahl der Treffer ist für den Dribbler sowieso nicht vordergründig entscheidend, sondern vielmehr deren Wichtigkeit. "Jedes Mal den fünften oder sechsten zu machen, ist jetzt auch nicht mein Ding. Ich möchte lieber die entscheidenden Tore schießen", so der Kicker.

In dieser Spielzeit klappte dies bislang recht gut. Fünfmal gelang ihm das 1:0, davon viermal in den ersten zehn Minuten. Jänicke ist so etwas wie der Frühstarter im Team des FC Hansa: "Das klingt gar nicht so schlecht. Wir nehmen uns generell immer viel vor, wenn wir ins Spiel gehen, und möchten einen frühen Treffer erzielen. Denn das tut immer gut. Dann kann man den Gegner ein bisschen herauslocken."

Für Trainer Peter Vollmann ist Jänicke ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft, der einen wesentlichen Anteil am Erfolg hat. Dennoch ist der 53-Jährige nicht ganz zufrieden mit seinem Schützling. ",Tobi hat eine Menge Potenzial, muss es aber noch durchgängiger über 90 Minuten abrufen. Er setzt ab und an Glanzlichter, fällt dann aber wieder zu schnell in die Normalität zurück. Sicherlich hat er eine ganz gute Quote, aber auch noch eine Menge Luft nach oben", erklärte der Fußball-Lehrer.

Doch Jänicke ist trotz der bislang guten Saison bodenständig und nimmt den Rat des Coaches an: "Ich weiß, dass ich noch konstanter werden muss. Das ist sicherlich ein Manko. Aber daran werde ich arbeiten." Und zwar schon heute ab 14 Uhr im Training.

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