Frohe Weihnachten : Tipps für ein entspanntes Fest

So harmonisch läuft es nicht immer - doch was soll es ... das nicht Perfekte hat auch seinen Reiz!
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So harmonisch läuft es nicht immer - doch was soll es ... das nicht Perfekte hat auch seinen Reiz!

Ein glitzernder Weihnachtsbaum, strahlende Kinderaugen und ein harmonisches Beisammensein mit der Familie. Obwohl Weihnachten ein besinnliches Fest sein sollte, ist die Weihnachtszeit allerdings oft von Stress geprägt.

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23. Dezember 2010, 05:41 Uhr

Ein glitzernder Weihnachtsbaum, strahlende Kinderaugen und ein harmonisches Beisammensein mit der Familie. Es wäre schön, wenn das so einfach wäre. Doch obwohl Weihnachten ein besinnliches Fest sein sollte, sind die Vorweihnachtszeit und das Weihnachtsfest oft von Stress geprägt.

Geschenke werden besorgt und verpackt, Wohnung oder Haus auf Hochglanz geputzt, unzählige Einkäufe gemacht, ein festliches Weihnachtsessen vorbereitet, der Baum aufgestellt und geschmückt. Und bereits vorher wurden Plätzchen gebacken, Adventskranz und -kalender gestaltet, in Kindergärten und Schulen gebastelt und Glühwein verkauft.

Da bleibt kaum Zeit, um in Ruhe mit der Familie oder Freunden bei einem Glas Glühwein zusammen zu sitzen.

Es muss nicht alles perfekt sein

Doch es kann einiges dafür getan werden, um Weihnachten etwas ruhiger zu gestalten. Abschied nehmen vom Perfektionismus sowie eine gute Planung und Vorbereitung helfen dabei.

So kann eine Familienkonferenz, in der die wichtigsten Aufgaben verteilt werden, Streitigkeiten verhindern. Geschenke lassen sich auch unterm Jahr besorgen.

Sobald man etwas Schönes für seine Lieben sieht, einfach mal spontan zugreifen. Der Weihnachtsbaum muss nicht erst am Morgen von Heiligabend geschmückt werden.

Warum nicht bereits ein paar Tage vorher? So haben auch diejenigen mehr davon, die an den Feiertagen auf Verwandtenbesuch sind.

Ein häufiger Streitpunkt ist die Frage, wo Weihnachten gefeiert wird. Oft "zerreißen" sich gerade Familien mit kleinen Kindern.

Um es den Omas und Opas recht zu machen fahren sie an den Feiertagen von einem Großelternteil zum anderen. Eine Lösung wäre, jedes Jahr nur ein Großelternteil zu besuchen oder sie zu sich bitten. Eine andere Möglichkeit als Kleinfamilie: Mutig sein und einfach mal alleine feiern. Hat man zu sich nach Hause eingeladen, sollten vorher die Arbeiten verteilt werden. Die Kinder können mithelfen und Gäste haben bestimmt nichts dagegen, für den Nachtisch zu sorgen.

Freiräume schaffen

Obwohl sich jeder ein harmonisches Fest wünscht, kommt es vor allem an den Feiertagen häufig zu Streit. Die Erwartungshaltung ist hoch, die Familienmitglieder nicht daran gewöhnt, so lange und eng aufeinander zu sitzen. Natürlich gibt es dagegen kein Patentrezept. Doch manchmal hilft es schon, für jeden ein paar Freiräume einzubauen.

Eine verabredete Pause, in der jeder machen darf, was er will, kann Wunder wirken. Je nach Belieben kann man sich mit einem Buch zurückziehen, Musik hören, einen Spaziergang machen oder einen Film anschauen.

Vor allem Teenager wollen sich vielleicht abends mit ihren Freunden treffen und in die Disco gehen. Auch dafür sollten die übrigen Familienmitglieder Verständnis aufbringen. Außerdem sollte jedem bewusst sein, dass sich an den Feiertagen nicht plötzlich Lösungen für alte Probleme finden. Reizthemen über die Feiertage also am besten vermeiden und Vorwürfe auf einen anderen Termin verschieben.

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