Telekom drängelte neuen Vertrag auf

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28. März 2008, 03:47 Uhr

Bützow - „Das ist eine Frechheit“, wettert Heidrun Zietemann. Per Telefon wurde ihr von der Telekom ein neuer Vertrag aufgedrängelt, den sie gar nicht haben will. „Ich zahle eine Grundgebühr von 17,95 Euro.“ Nun unterbreitete man ihr einen Vertrag, mit dem sie telefonieren und zugleich auch im Internet surfen kann, Kosten 39,95 Euro. „Dafür habe ich doch gar nicht die Technik. Das will ich auch nicht“, erklärt die Bützowerin. Mehrmals habe sie per Telefon gefordert, den alten Vertragszustand herzustellen. „Das habe ich auch noch einmal schriftlich gemacht. Statt einer Anwort bekam ich nun eine Paket mit einer Anschlusssteckdose.“ Die braucht sie nicht. Neben der Aufregung, muss sie nun auch noch zur Post, um das Paket zurückzuschicken.
Nach einem Anruf von SVZ bei der Pressestelle der Telekom, hat die reagiert. Sprecher Jürgen Will: „Wir haben uns bei Frau Zietemann entschuldigt. Außerdem erhält sie eine kleine Gutschrift.“ Will räumt ein, dass es beim so genannten Telefonmarketing über Call-Center immer wieder solche „Einzelfälle“ gebe. Die Telekom habe seit rund einem Jahr ein Verhaltenskodex aufgestellt. Wen ein Call-Center dagegen verstößt, von dem trenne man sich. „Wir sehen das an der Zahl der Stornierungen“, erklärt Jürgen Will. Man wolle nicht mit Drückermethoden in Verbindung gebracht werden.

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