Straßenbahnkulisse aus Papier - Modellbau-Freunde zeigten beeindruckende Eigenkreationen

Christian und Nico (M.) sind eingefleischte Straßenbahn-Fans. Gemeinsam mit  Familie Murwig schauten sie sich begeistert die Ausstellung beim Nahverkehr an. Foto: Herbert Kewitz
Christian und Nico (M.) sind eingefleischte Straßenbahn-Fans. Gemeinsam mit Familie Murwig schauten sie sich begeistert die Ausstellung beim Nahverkehr an. Foto: Herbert Kewitz

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25. Mai 2008, 06:51 Uhr

Haselholz - Liebhaber von Modellstraßenbahnen haben vor allem ein Problem: Ihre Anlagen sind meist so groß, dass sie nur selten komplett aufgebaut werden können. Viele Schätze der privaten Bastelkunst fristen deshalb die größte Zeit des Jahres ein trauriges Kellerdasein.

Am vergangenen Wochenende konnten sie endlich wieder komplett bespielt werden. In der Bushalle des Nahverkehrs entstand eine atemberaubende Miniatur-Landschaft, die nicht nur den Erbauern, sonder vor allem Familien mit Söhnen großen Spaß machte.

Beeindruckend, was der Schweriner Dieter Weingarth für sein Hobby tut: Er baute aus Papier nicht nur die Schelfkirche in Eigenregie originalgetreu nach, sondern auch sein Wohnhaus in der Weststadt, die Friedensschule oder den Leipziger Betriebshof. Rund 120 Modellstraßenbahn-Freunde aus ganz Norddeutschland waren zu diesem ersten Treffen in Schwerin gekommen.

Organisator Henry Meyer freute sich nicht nur über die positive Resonanz, sondern auch darüber, dass er seine eigene Anlage aufbauen konnte: stattliche zwölf Module von je 1,20 Meter Länge.

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