Schülerfirma EY! Zweitplatzierte beim Norddeutschen IHK-Schulpreis : Sternberger auch überregional vorn

  Die Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule Sternberg errangen mit der  Schülerfirma 'EY!' den zweiten Platz beim Norddeutscher IHK-Schulpreis 2010. Margit Wild
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Die Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule Sternberg errangen mit der Schülerfirma "EY!" den zweiten Platz beim Norddeutscher IHK-Schulpreis 2010. Margit Wild

Wieder stand die Sternberger Schülerfirma "EY!" auf dem Treppchen - als Zweitplatzierte beim Norddeutschen IHK-Schulpreis. Das Preisgeld: 2000 Euro.

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04. Februar 2011, 09:16 Uhr

Wieder stand die Sternberger Schülerfirma "EY!" auf dem Treppchen - als Zweitplatzierte beim Norddeutschen IHK-Schulpreis. Das Preisgeld: 2000 Euro. Erst im November hatten sich die Schüler der Kooperativen Gesamtschule Sternberg den 1. Platz beim Schweriner IHK-Schulpreis 2010 und damit auch die Teilnahme am überregionalen Schulpreis gesichert.

"Wir wussten, dass wir zu den Preisträgern gehören, aber dass es der zweite geworden ist, das war eine Überraschung", sagt Andrea Keitz, die Initiatorin der Sternberger Schülerfirma. Sie freut sich mit den Schülern, dass es jetzt so gut läuft. "Wir haben sogar Zulauf. Vor einem Jahr sah das noch anders aus", sagt sie. Neun Mädchen und Jungen aus der Kooperativen Gesamtschule Sternberg bringen sich in die Schülerfirma ein. "Es sind Leute mit viel Frische und Ausstrahlung, die andere mitziehen", freut sich Andrea Keitz. "EY!" kooperiere mit dem Wahlpflichtkurs "Erneuerbare Energie" an der Schule. Eine richtige Entscheidung, weiß sie. Die Thematik sei sogar mal als Geschäftszweig angedacht. Aber noch gebe es dafür einige Hürden, meint Andrea Keitz.

Die Preisverleihung mitverfolgt hat auch Schulleiterin Petra Langpap. "Das war sehr spannend und die Beiträge der anderen Preisträger waren sehr interessant. Besonders stolz bin ich natürlich auf die frische und natürliche Präsentation unserer Schüler. Dem Engagement von Frau Keitz verdanken wir, dass es an unserer Schule seit einigen Jahren eine Schülerfirma gibt, die unser Schulleben mit vielen Ideen und Taten bereichern. Durch regelmäßige Treffen und zielgerichtete Teilnahme an Workshops haben sich unsere Schüler immer weiter entwickelt", sagt sie. Eine Schülerfirma hält Petra Langpap für wichtig, weil sie mit außerschulischen Partnern zusammenarbeitet, soziale Kompetenzen der Schüler gestärkt werden und ein nachhaltiger Lerneffekt entsteht.

Für den norddeutschen IHK-Schulpreis konnten sich Schulen aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen bewerben. Am Mittwoch wurden in Rostock die besten Projekte geehrt. Die Schülerfirma "HRO im OHR" des Ostseegymnasiums Rostock setzte sich mit ihrem Beitrag durch und gewann aus

69 Mitbewerbern den mit 4000 Euro dotierten ersten Platz. Sie überzeugten die Jury mit ihrem Geschäftsmodell, das Rostocker Touristen einen mobilen Stadtführer in Form eines MP3-Players bietet. Wolfgang Hering, Vorsitzender der IHK Nord und Präsident der IHK zu Rostock, während der Preisverleihung: "Wir wünschen uns, durch den norddeutschen IHK-Schulpreis mehr Schüler und Lehrer dafür zu begeistern, auch im Wirtschaftsunterricht kreativ zu werden. Die eingereichten Projekte zeigen, was Kreativität im Unterricht hervorbringen kann."

Ein Teil ihres Preisgeldes wollen die Sternberger in ihr Projekt "Erneuerbare Energie" einsetzen. "Jetzt kommen die Ferien. Wir werden auch noch ein Gesamtevent machen. Was, darüber wird dann gemeinsam entschieden", sagt Andrea Keitz. Von dem Geld für den 1. Platz beim Schweriner IHK-Schulpreis hatte sich die Schülerfirma einen neuen Laptop gekauft.

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