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Mecklenburger Springreiter beim British Derby : Start für Thieme "großer Fehler"

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Außer Spesen nichts gewesen. So lautet das Fazit für die beiden Mecklenburger Springreiter Thieme und Granzow beim British Derby im südlich von London gelegenen Hick stead.

Außer Spesen nichts gewesen. So lautet das nüchterne Fazit für die beiden Mecklenburger Springreiter André Thieme (Plau) und Matthias Granzow (Passin) beim British Derby im südlich von London gelegenen Hick stead.

Thieme, der mit seinem Wallach Nacorde in grandioser Art und Weise vor drei Wochen zum dritten Mal nach 2007 und 2008 das Deutsche Springderby in Hamburg-Klein Flottbek gewonnen hatte, gab am Sonntag auf der Insel "nach dem dritten, vierten Fehler auf. Ich hatte damit eh keine Chance auf eine gute Platzierung mehr und wollte es Nacorde nicht weiter antun."

Zumindest das Ziel sah Granzow mit der Mecklenburger Stute Antik als 17. mit 16 Fehlerpunkten sowie mit dem achtjährigen Oldenburger Schimmelwallach Casanova als 23. (25 FP). Bester Deutscher wurde der Hamburg-Zweite Thorsten Köhlbrandt (Ibbenbüren) als Dreizehnter auf C-Trenton (12 FP). Siegerin mit dem einzigen fehlerfreien Ritt wurde die Vorjahreszweite Tina Fletcher auf Promised Land. Dahinter kam Titelverteidiger Guy Williams (bd. Eng) auf Richi Rich ein, der mit vier anderen Startern aus England und Irland mit je vier Fehlerpunkten auf dem geteilten zweiten Platz landete. Im Gegensatz zum Hamburger Derby wird auf der Insel nur nach Fehlern und nicht auch noch nach Zeit platziert.

Somit bleibt es dabei: Paul Schockemöhle (Mühlen), der 1986 mit Deister seinen dritten Erfolg beim British Derby feierte, bleibt der bis dato letzte deutsche Gewinner. Mit Fletcher gab es zudem den achten britischen Triumph in Serie.

"Es war ein großer Fehler, dahin zu fahren. Für Nacorde lagen Hamburg und Hick stead zu eng beieinander. Ich habe es schon im Vorfeld befürchtet", so Thieme. Dem schloss sich Granzow an: "Ein Derby im Jahr reicht fürs Pferd!" Seine Antik ist inzwischen 17, Nacorde auch schon 16 - und somit im gesetzten Pferdealter. Da heißt es haushalten.

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erstellt am 30.Jun.2011 | 11:28 Uhr

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