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Rehna: Mehrheit ist für das jahrhundertealte Fachwerkhaus : Stadtinformation zieht ins Deutsche Haus

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Die Mehrheit der Stadtvertreter hat entschieden - die Stadtinformation wird im Deutschen Haus eingerichtet. Vor der Abstimmung des Langen Hauses betonte der Bürgermeister, er wünsche, dass sich endlich die Wogen glätten.

Rehna | Die Mehrheit der Stadtvertreter hat entschieden - die Stadtinformation wird im Deutschen Haus eingerichtet. Kurz vor der Abstimmung im Versammlungsraum des Langen Hauses betonte Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg, dass er sich wünsche, dass sich jetzt endlich die Wogen glätten. Zum Abschluss machte das Stadtoberhaupt noch einmal deutlich, dass an der prekären Lage zwischen Stadtvertretern und Mitgliedern des Klostervereins nicht allein zwei Personen Schuld seien. "Vielleicht tritt ja jetzt endlich Ruhe ein. Und dann können wir uns, in was weiß ich wie vielen Jahren, wieder zusammen setzen", so Oldenburg.

Doch nicht alle elf Stadtvertreter, die am Donnerstagabend bei der Sitzung zugegen waren, sind mit der Entscheidung, die Stadtinformation im Deutschen Haus einzurichten, einverstanden. Alfred Böttcher machte wieder einmal deutlich - wie schon in der Woche zuvor bei der Versammlung des Kultur- und Sozialausschusses - dass der Klosterverein gute Arbeit leiste und das Deutsche Haus bereits ausgelastet sei. Den Bedenken Böttchers stellte sich Stadtvertreter Heinrich Teegen vehement entgegen: "Darum geht es jetzt nicht mehr. Das ist Unfug, was du immer erzählst."

Martin Reininghaus war neben Alfred Böttcher der Stadtvertreter, der bei der Abstimmung gegen die Beschlussvorlage stimmte. "Die Investition, die jetzt getätigt wird, ist falsch und sinnlos. Denn der Hauptanziehungspunkt in Rehna ist und bleibt die Klosteranlage", sagte Martin Reining haus. Denn das Kloster ist auch über die Grenzen Rehnas hinweg, von immenser Bedeutung und überregional bekannt.

Neun von elf anwesenden Stadtvertretern stimmten an diesem Abend für den Konzeptentwurf, den Rebekka Duge, Stadtbibliothekarin im Deutschen Haus, den Kommunalpolitikern und zuvor den Ausschüssen vorgelegt hatte.

Zum 1. Juli soll die Stadtinfo im Deutschen Haus eingerichtet sein - und kostet die Stadt 4250 Euro bis zum Jahresende.

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erstellt am 17.Jun.2011 | 10:03 Uhr

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