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Baubeginn in Bützower Innenstadt im September : Stadt stimmt Bau der Reihenhäuser zu

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Wo vor kurzem noch halb zerfallene Gebäude das Gesamtbild der Straße am Ausfall in Bützow verschandelten, wurde nun Baufreiheit fürfünf schmucke Reihenhäuser geschaffen, die dort entstehen sollen.

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erstellt am 16.Jul.2013 | 10:37 Uhr

Wo vor kurzem noch halb zerfallene Gebäude das Gesamtbild der Straße am Ausfall in Bützow verschandelten, befindet sich nun gähnende Leere hinter einem Bauzaun. Die maroden Gebäude am Ausfall 65 wurden abgerissen und so Baufreiheit für die fünf schmucken Reihenhäuser geschaffen, die dort entstehen sollen. Gerade erst hat der Bützower Hauptausschuss grünes Licht dafür gegeben und in einer Eilentscheidung einstimmig sein gemeindliches Einvernehmen zu dem Bauprojekt erteilt.

Zuvor war ein planerisches Hindernis aus dem Wege geräumt worden, das den Bauausschuss der Stadtvertretung dazu bewogen hatte, das Projekt zunächst zur Überarbeitung zurück zu stellen. War doch den Planungsunterlagen, über die entschieden werden sollte, zu entnehmen, dass die Häuser jeweils ein Stück versetzt zueinander gebaut werden sollten. Die Häuser standen also nicht in einer Flucht, so wie es die Gestaltungssatzung im städtischen Sanierungsgebiet fordert.

Damit konnten sich die Mitglieder des Bauausschusses nicht anfreunden, sie sahen darin einen Verstoß gegen die Gestaltungssatzung, der nicht zu akzeptieren sei. Und sie gaben den Planungsentwurf zur Überarbeitung an den Bauplaner zurück. Jetzt hat Architekt Hartmut Böhnke gemeinsam mit dem Bauherrn Thomas Richter das Projekt überarbeitet. "Die fünf Häuser befinden sich jetzt in einer Flucht, liegen also in gerader Front nebeneinander", erläuterte auf der jüngsten Hauptausschusssitzung Bauamtsleiterin Doris Zich. Damit sei der Bauantrag jetzt "satzungskonform". Dem gemeindlichen Einvernehmen stand also nichts mehr im Wege.

"Wir werden wahrscheinlich im September mit dem Bau loslegen", sagt Thomas Richter, der Inhaber der Grundstücke. Die größte Herausforderung bei dem Bau sei die umfangreiche Pfahlgründung unter der Grundplatte eines jeden Hauses, um die nötige Standfestigkeit zu erreichen. Das erste Haus sei schon verkauft, so Richter. Ob die anderen vier Häuser vermietet oder verkauft werden, hänge noch "in der Schwebe".

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