Springer am Neustädter Himmel

Nach langer Winterpause gingen die Mitglieder des Fallschirmsportclub-Mecklenburg mit einem Hooping wieder in die Vollen.

svz.de von
02. Juni 2008, 05:40 Uhr

Neustadt-Glewe - Über die Wintermonate wurde die Absetzmaschine des FSCM, eine Cessna 208B Cargomaster, schon zum zweiten Mal nach Zentralafrika verchartert. Dort wurde das Flugzeug für Hilfsflüge – Ärzte ohne Grenzen, UNO, Unicef – eingesetzt. Nun ist das Flugzeug wieder in Neustadt und die Fallschirmspringer sind kaum noch zu halten: Den Auftakt ihrer Saison vollzogen sie mit einem Flugplatz-Hooping. Die Cessna 208, welche 16 Fallschirmspringer transportieren kann, setzte diese auf sieben verschiedenen Flugplätzen in Mecklenburg ab. Die einzelnen Flugplätze wurden den Springern erst kurz vor dem Start bekannt gegeben. Ein aufregendes und interessantes Unterfangen, denn wer kann in seinem Sprungbuch schon Sprungplätze wie Rostock-Laage oder den Flughafen Parchim vermerken. So hat sich der ganze Organisationsaufwand der beiden Piloten Michael Emeis und Falko Wünschkowski sowie des Vereinsvorsitzenden Matthias Metelmann gelohnt.

Das Fallschirm-Demo-Team – dabei handelt es sich um Zielspringer – unter der Leitung von Axel Gotsche war mit ihren Ponton-Landungen auf der Elbe wie jedes Jahr eine Attraktion auf dem Hamburger Hafengeburtstag. Diese Spezialspringer waren es übrigens auch, die den Ball zur Eröffnung des Fußballspieles Hansa-Rostock gegen SV Grabow aus der Luft in das Stadion brachten.

Die Fallschirmspringer kann man jedes Wochenende auf dem Flugplatz in Neustadt-Glewe beobachten.
Auf dem Platz am Rande des Lewitzstadt herrscht dann immer buntes Treiben auf und um der Packplane, zwischendurch die Landungen der Springer an ihren Flächenfallschirmen. Tandemgäste berichten wild gestikulierend von dem eben Erlebten. So auch Daniel Henning aus Tessenow: „Einfach himmlisch, damit habe ich Glückshormone für Wochen getankt“.

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