SPD: Mit Obama wird für Deutschland nicht alles leichter

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05. November 2008, 07:37 Uhr

Berlin - Die SPD sieht nach dem Wahlsieg von Barack Obama steigende Chancen für eine neue transatlantische Partnerschaft. Die vom künftigen US-Präsidenten angekündigte Rückkehr zu internationaler Zusammenarbeit bedeute für Europa einen Sicherheitsgewinn, sagte der SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich (am Mittwoch) der Deutschen Presse- Agentur dpa.

Allerdings werde für Deutschland mit der neuen US-Führung nicht unbedingt alles leichter. „Präsident Obama wird von uns ein stärkeres Engagement im Nahen Osten und Afghanistan fordern“, zeigte sich der SPD-Politiker überzeugt. Die Bundesregierung müsse dafür frühzeitig ihre Bedingungen formulieren und auch die eigenen Möglichkeiten klar machen. Nach Ansicht Mützenichs wird mit dem Wechsel in Washington auch eine neue Entspannungspolitik wahrscheinlicher. Die USA und Russland müssten so schnell wie möglich Gespräche über den Abbau ihrer Atomwaffen aufnehmen.

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