Finanzlücke trifft die Jüngsten : Sparkurs: Kein Geld für Neugeborene

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Grevesmühlen muss sparen. Deshalb müssen unpopuläre Entscheidungen getroffen werden: Vom nächsten Jahr an soll das Begrüßungsgeld für Neugeborene wegfallen. Immerhin 512 Euro pro Kind.

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28. Dezember 2010, 07:28 Uhr

Nordwestmecklenburg | Harte Zeiten für Grevesmühlen. Die Stadt muss sparen. Deshalb müssen jetzt auch unpopuläre Entscheidungen getroffen werden. Vom nächsten Jahr an soll das Begrüßungsgeld für Neugeborene wegfallen. Immerhin 512 Euro pro Kind.

Eingeführt habe die Kommune diese Zahlungen einmal vor zehn Jahren - um die Kreisstadt Grevesmühlen als Wohnort attraktiver zu machen, sagt Regina Hacker von der Stadtverwaltung. Vor fünf Jahren stand das Begrüßungsgeld aber schon mal auf der Kippe. Damals stellte die Stadt fest, dass trotz des Geldes nicht mehr Kinder in Grevesmühlen geboren werden. Das ist bis heute so geblieben. Im vergangenen Jahr waren es nur 90 Neugeborene. Für die Stadt Kosten von mehr als 46 000 Euro.

Aber selbst das kann sich Grevesmühlen jetzt nicht mehr leisten. Im Haushalt klafft eine Finanzlücke von 1,4 Millionen Euro - die Stadt muss sparen, wo es geht.

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