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Roth : Sorgt Raelert für eine Weltsensation?

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Die Fachpresse hat das Aufeinandertreffen von Andreas Raelert und Sebastian Kienle zum "Duell der Giganten" ausgerufen. 1:0 steht es nach dem Duell im Kraichgau für den Rostocker.

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erstellt am 08.Jul.2011 | 11:39 Uhr

Der Nimbus des "Best Old Race" im fränkischen Roth als schnellstes Ironman-Rennen ist Geschichte. Der vor 14 Jahren durch den Belgier Luc Van Lierde mit 7:50:27 Stunden hier aufgestellte Weltrekord über 3800 Meter Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und hinten drauf einen Marathonlauf von 42,195 km ist geknackt. Vollbracht hat es am Sonntag beim Ironman Austria in Klagenfurt Van Lierdes Landsmann Marino Vanhoenacker (7:45:58 h).

Für Weltrekord muss schon alles stimmen

Vanhoenacker stahl damit Andreas Raelert vom TC FIKO und dem Heuchelberger Sebastian Kienle die Show. Diese beiden wollten im zehnten Jahr des Challenge Roth die alte Bestmarke pulverisieren. "Auf dem Weg zur WM auf Hawaii ist das meine Generalprobe. Zwar habe ich entsprechend Reglement der World Triathlon Corporation (WTC) am 7. August noch den Ironman Regensburg zu absolvieren, doch da gilt es nur zu finishen. Für Roth spielte bei mir im Hinterstübchen als zusätzliches Schmeckerchen die mögliche Unterbietung der Zeit von Van Lierde tatsächlich eine Rolle. Nun müsste man noch mal rund viereinhalb Minuten schneller sein. Da muss schon alles stimmen, um eine solche Zeit zu knacken", verdeutlicht der 34-jährige Rostocker, der in diesem Jahr mit Siegen bei den Halbironman-Rennen (1,9/90/21,1 km) Mallorca und Challenge Kraichgau seine überragende Form nachwies.

In Roth geht es morgens 6.30 Uhr mit dem Schwimmen im Main-Donau-Kanal los. Es folgt das Radfahren mit nahezu 200 zu bewältigenden Höhenmetern und setzt sich in den Mittagsstunden bei prognostizierten 28 Grad Celsius im abschließenden Lauf durch die 24 000-Einwohner-Stadt fort.

"Duell der Giganten" mit Sebastian Kienle

Die Fachpresse hat das Aufeinandertreffen von Andreas Raelert und Sebastian Kienle zum "Duell der Giganten" ausgerufen. 1:0 steht es nach dem Duell im Kraichgau für den Rostocker. Die Null soll Bestand haben. Andreas: "Nach der WM auf Hawaii ist Roth mein zweiter Saison-höhepunkt. Sich hier in die Siegerliste einzutragen wäre ein absolutes Highlight."

Race Director Felix Walchshöfer ist sicher, "dass Andi Raelert alles gibt. Ebenso wie Kienle wird er an die Grenzen gehen, Pace machen und bei guten Witterungsbedingungen vielleicht für eine neue Weltsensation sorgen."

Bruder Michael drückt dafür ebenso die Daumen wie die im Fanbus anreisende FIKO-Triathlon-Familie.

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