So wirbt Mister Pang für Parchims Flughafen

Parchims beschaulicher Flughafen ist nicht wiederzuerkennen. Auf dieser visionären Grafik präsentiert sich die Piste um einen auf vier Kilometer verlängert. Ein Stausee und das mondäne Asia-Center würden Parchim verändern.
Parchims beschaulicher Flughafen ist nicht wiederzuerkennen. Auf dieser visionären Grafik präsentiert sich die Piste um einen auf vier Kilometer verlängert. Ein Stausee und das mondäne Asia-Center würden Parchim verändern.

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10. Oktober 2008, 10:43 Uhr

Parchim - Bisher waren es Worte, ab sofort bekommt die Vision des Parchimer Flughafens ein Bild. Jonathan Pang ist seit 1. Oktober offiziell als Besitzer im Grundbuch eingetragen, seitdem die erste Rate in Höhe von 12 Millionen Euro im Safe der Sparkasse liegt. Jetzt legt der Mann los, der wie kein anderer an eine große Zukunft des Parchim International Airport glaubt.

Die Pläne, die er internationalen Investoren vorstellte, spielen in der höchsten Luftfahrt-Liga. Die mit drei Kilometern längste Startbahn des Landes wird demnach auf vier Kilometer verlängert. Deutschlands größter Flughafen Frankfurt am Main kann auch nicht mehr bieten, die längste Startbahn Europas hat derzeit Madrid mit 4,5 Kilometern. Dass Jonathan Pangs Link Global und der australische Investorenpartner Goodman International einen Industrie- und Logistikpark bauen wollen, überrascht nicht, die Dimension samt Ableger auf dem Gelände des jetzigen Segelflugplatzes indes schon.

Eine künftige „Messe Parchim“ könnte die dort veredelten oder produzierten Produkte bewerben – von der Medizintechnik bis zu Nahrungsmitteln. Eine weitere kühne Idee spielte bisher bei den Ausbauplänen kaum eine Rolle, nämlich das so genannte Asia Center. Würde sie wahr, entstünde zwischen Damm und Möderitz ein Abbild Asiens. Das Asia Center soll Kultur und Wirtschaft fernöstlicher Länder vereinen und „der Welt ein Bild der modernen Zivilisation des Orients“ vermitteln – inklusive Sushi aus Japan oder Garnelen a la Sichuan.

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