SHV trennt sich von Schneider

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06. Juni 2008, 09:20 Uhr

Stralsund - Der Stralsunder HV und sein Trainer Holger Schneider haben sich überraschend getrennt. Der 99malige Nationalspieler hatte die Hansestädter als Meister der Nordstaffel der 2. Bundesliga in die Erstklassigkeit geführt. Die Zusammenarbeit wurde im gegenseitigen Einvernehmen eingestellt, wie Schneider gestern gegenüber unserer Redaktion bestätigte. „Es gab am Donnerstagabend ein konstruktives Gespräch mit der Vereinsführung, in dessen Folge wir diese Entscheidung gemeinsam getroffen haben“, so Schneider weiter. „Ich hatte in Stralsund eine sehr schöne Zeit mit dem Höhepunkt des Erstliga-Aufstiegs. Für die Zugehörigkeit in der Eliteklasse wünsche ich den Jungs alles Gute!“

„Einen Nachfolger wollen wir schnellstmöglichst präsentieren“, sagte Geschäftsführer Tom-Peter Fritz. Als Kandidat wird Ex-Empor-Trainer Maik Handschke gehandelt, der sich nach seiner Demission bei den Rostockern zur Zeit in Elternurlaub befindet.

Schon in den letzten Monaten der abgelaufenen Saison waren Unstimmigkeiten zwischen dem gebürtigen Güstrower Schneider und der Vereinsführung bekannt geworden. Die Vorpommern beklagten kurz vor Saisonende ein sechsstelliges Etatloch, zudem konnte die Erhöhung des Budgets für die neue Saison nicht in der erhofften Höhe realisiert werden. Entsprechend wurden Schneiders Wünsche nach Verstärkungen nicht umgesetzt, der Trainer hatte in dem Zusammenhang die Erstliga-Tauglichkeit des SHV öffentlich in Frage gestellt.

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