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Schwerlastverkehr ist noch immer nerviger Alltag

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erstellt am 13.Okt.2010 | 06:35 Uhr

Neu Gülze | Der Landrat hat seine Ankündigung wahrgemacht. Lkw-Fahrer dürfen die Ortschaften entlang der B5 ab sofort nur noch mit 30 km/h passieren. So besagen es die Verkehrsschilder, die nun innerorts überall von Redefin bis Neu Gülze stehen. Frank Ahlers ist über diese Aktion alles andere als glücklich.

Am liebsten würde ich die Schilder einpacken und dem Landrat in Geschenkpapier zurückschicken, denn das war und ist nicht unser Ziel, sagt der stellvertretende Sprecher der Initiative gegen Verkehrsbelästigung auf der B 5 durch Mautumfahrung. Seit rund zwei Jahren kämpft er mit an vorderster Front dafür, dass die schweren Brummis wieder auf der Autobahn unterwegs sind. Er glaubt nicht, dass die Geschwindigkeitsbegrenzung dazu beitragen könnte. Seit Montag stehen die neuen Schilder, eine Veränderung konnte Ahlers bislang jedoch nicht beobachten.

Vielleicht muss sich das ja erst noch unter den betreffenden Speditionen herumsprechen, dass sie ihre Fahrer nicht mehr über die Bundesstraßen schicken sollen, meinte Ahlers sarkastisch. Wie er erklärte, hätten sich der Bürgermeister Hans-Jürgen Michalska und er dazu entschlossen, zwei Wochen abzuwarten. Danach wollen sie erneut zu einer Einwohnerversammlung zu diesem Thema einladen, in der die Neu-Gülzer und Zahrensdorfer über ihre gesammelten Erfahrungen berichten sollen. Dann, so Ahlers, stimmen wir demokratisch darüber ab, ob und wenn ja, wie es weiter geht. Zufrieden sind wir mit dieser Lösung nicht, und die Gemeinde habe ja über die Mehrheit ihrer Bewohner eine vierwöchige Einspruchsfrist.

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