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Kommunaler Ordnungsdienst nimmt mehr als 3,3 Millionen Euro ein : Schweriner zahlen Millionen-Bußgelder

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Der Kommunale Ordnungsdienst hat die Landeshauptstadt gut im Blick: Immerhin haben die 34 Mitarbeiter im vergangenen Jahr 3 373 000 Euro an Verwarn- und Bußgeldern verhängt.

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) hat die Landeshauptstadt gut im Blick: Immerhin haben die 34 Mitarbeiter im vergangenen Jahr 3 373 000 Euro an Verwarn- und Bußgeldern verhängt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Damit hat der KOD sein geplantes Soll von 3 034 600 Euro mehr als erfüllt.

"Die Präsenz in den einzelnen Stadtteilen wurde deutlich erhöht", heißt es in einem Jahresbericht. Und damit der Kommunale Ordnungsdienst die Landeshauptstadt künftig noch besser im Blick behält, wurden im November gleich elf neue Außendienstmitarbeiter zunächst befristet auf zwei Jahre eingestellt. Schon im Jahr 2009 hatte der KOD sein geplantes Soll in Höhe von 2,2 Millionen Euro um etwa 900 000 Euro übererfüllt.

Mehr als 24 500 Raser geblitzt

Wie viele von den verhängten Straf- und Bußgeldern allerdings in der Stadtkasse ankommen, kann die Verwaltung nur begrenzt beeinflussen. Die Einnahmen sind davon abhängig, "wie häufig Einspruch gegen Verwarn- und Bußgelder eingelegt wird", heißt es im Bericht weiter.

Die Ordnungsdienst-Mitarbeiter haben allein am Grünen Tal, in der Lübecker Straße und An der Crivitzer Chaussee an 362 Tagen mehr als 7,7 Millionen Fahrzeuge überwacht. Ihre Ausbeute: mehr als 24 529 Raser. Außerdem erwischte der KOD an den Kreuzungen Karl-Marx-Allee / Ludwigsluster Chaussee und Obotritenring / Wittenburger Straße knapp 1600 Rotlicht-Sünder.

Um effektiver zu arbeiten, hat die Stadt die stationären Anlagen zur Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung im vergangenen Jahr auf die digitale Technik umgestellt. Außerdem verkaufte Schwerin ihre mobile Blitzertonne für 5000 Euro.

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erstellt am 28.Jun.2011 | 10:28 Uhr

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