Schwerin produziert weiter für A 380

<strong>Bei einem Werkrundgang</strong> mit dem Vorstandsvorsitzenden der FlammAerotec, Frieder Flamm, und dem Geschäftsführer, Jörg D. Paschen, ließ sich Ministerpräsident Erwin Sellering (v.l.) von den Mitarbeitern die einzelnen Produktionsschritte erläutern. <foto>flammaerotec</foto>
Bei einem Werkrundgang mit dem Vorstandsvorsitzenden der FlammAerotec, Frieder Flamm, und dem Geschäftsführer, Jörg D. Paschen, ließ sich Ministerpräsident Erwin Sellering (v.l.) von den Mitarbeitern die einzelnen Produktionsschritte erläutern. flammaerotec

svz.de von
12. Juli 2010, 09:54 Uhr

Göhrener Tannen | Seit 2005 ist die FlammAerotec GmbH & Co. KG in Schwerin als Hersteller für Flugzeugkomponenten tätig. Das junge Unternehmen fertigt mehr als 12 000 unterschiedliche Produkte für den Luftfahrtmarkt. Dazu gehören metallische Komponenten, Baugruppen und Umform teile aus Stahl, Aluminium und Titan für die Struktur und Ausstattung von Flugzeugen. Hauptkunde der FlammAerotec ist derzeit der Flugzeugbauer Airbus, für den das Schweriner Unternehmen unter anderem die Produktionslinien des A380 sowie des A400M beliefert. Fünf Jahre nach der offiziellen Werkseröffnung ist es nun gelungen, den Hauptvertrag mit Airbus zu verlängern.

"Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Airbus-Konzern", sagt Frieder Flamm, Vorstandsvorsitzender der FlammAerotec. "Damit sichern wir für die kommenden Jahre die Produktion und damit auch die Arbeitsplätze in Schwerin und sind zuversichtlich, dies auch darüber hinaus weiterführen zu können."

Vor Kurzem besuchte Ministerpräsident Erwin Sellering das Unternehmen im Gewerbegebiet Göhrener Tannen. Während des Werkrundgangs sprach Sellering mit den Mitarbeitern an deren Arbeitsplätzen in der Produktion. Der Geschäftsführer der FlammAerotec, Jörg D. Paschen, erläuterte hierbei die Bedeutung der Qualifikation der Mitarbeiter: "Unsere Produkte werden maßgeblich durch die Qualität der Mitarbeiter und weniger durch die Maschinen bestimmt." Aus diesem Grund investiere das Unternehmen auch in die Förderung des Nachwuchses und biete ab sofort neue Ausbildungsplätze in den Berufen Industriekaufmann und Fachkraft für Lagerlogistik an.

Als weiterer Meilenstein für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens gelte die "Zertifizierung als Herstellerbetrieb" durch das Luftfahrtbundesamt, welche in diesen Tagen ansteht. "Mit dieser Zertifizierung haben wir die Möglichkeit, neben Airbus auch weitere Luftfahrtunternehmen zu beliefern und damit unseren Kundenstamm langfristig auszubauen", erläutert Jörg Paschen. Ministerpräsident Sellering würdigte das Engagement des Unternehmens und zeigte sich erfreut darüber, dass Frieder Flamm während seines Besuches die Möglichkeit für weitere Investitionen in Mecklenburg-Vorpommern in Aussicht stellte.

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