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Investitionen für 403 000 Euro geplant : Schwerin empfängt die Volleyballwelt

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Wird eine Vorrundengruppe der Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2013 in Schwerin gespielt? Wenn es nach der Landeshauptstadt geht, ja.

svz.de von
erstellt am 03.Nov.2011 | 01:14 Uhr

Wird eine Vorrundengruppe der Volleyball-Europameisterschaft der Frauen 2013 in Schwerin gespielt? Wenn es nach dem Willen der Verantwortlichen der Landeshauptstadt geht, dann ja. "In unserer Stadt sind die deutschen Meisterinnen im Damenvolleyball zu Hause", sagt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow (Linke).

Allerdings hat die Sache einen faden Beigeschmack: Die Stadt kostet der von ihrer OB erwartete Prestige- und Imagegewinn voraussichtlich bis zu 164 000 Euro. Das ergeben erste Schätzungen. Zurzeit beraten die Fachausschüsse in Schwerin über die möglichen Investitionen. Der Hauptausschuss wird voraussichtlich noch im November eine endgültige Entscheidung fällen.

Die Gesamtkosten der Sportveranstaltung belaufen sich nach Angaben der Verwaltung auf 403 000 Euro. Ticketverkauf und Marketing könnten etwa 75 000 Euro einbringen. Das Land stellt eine Förderung in Höhe von 164 000 Euro in Aussicht. "Wir rechnen auch damit, Sponsoren zu gewinnen", sagt Gramkow.

Deutschland und die Schweiz tragen die EM vom 6. bis 15. September 2013 gemeinsam aus. Der Deutsche Volleyballverband hatte Schwerin Ende Oktober neben Dresden und Zürich gute Aussichten bescheinigt, Austragungsort für Spiele der drei Vorrundengruppen mit je vier Mannschaften zu werden. Das Halbfinale ist in Halle/Westfalen geplant, das Finale in Berlin. Welche Gruppen in welchen Städten antreten, ist noch offen. Fest steht laut Verwaltung: Die deutsche Nationalmannschaft wird ihre Vorrundenspiele nicht in Schwerin austragen.

"Wenn Polen und Holland bei uns spielen, können wir mit vielen Besuchern rechnen", so Gramkow. Als Austragungsort sei der Imagegewinn allein durch TV-Übertragungen und Berichterstattung nicht zu unterschätzen.

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