zur Navigation springen

Stadt deckt Bedarf : Schwerin betreut 2000 Hortkinder

vom

Nach dem Unterricht in der Grundschule bleiben Kinder in Schwerin selten allein zu Hause. Hortplätze sind statistisch gesehen keine Mangelware in der Landeshauptstadt.

Nach dem Unterricht in der Grundschule bleiben Kinder in Schwerin selten allein zu Hause. Hortplätze sind statistisch gesehen keine Mangelware in der Landeshauptstadt. "Wir bieten für knapp 2800 Grundschüler etwa 2000 Hortplätze an", sagt Sozial- und Jugenddezernent Dieter Niesen (SPD). Derzeit würden etwas mehr als 1800 Kinder nach dem Unterricht betreut werden. Und in der Stadt gebe es noch freie Kapazitäten. Allerdings befinden sich diese zum größten Teil in etwas außerhalb gelegenen Stadtteilen wie dem Mueßer Holz, präzisiert Jugendamtsleiter Ulrich Schmitt.

"Eltern haben in Deutschland keinen rechtlichen Anspruch auf einen Hortplatz", sagt Niesen. Doch die Landeshauptstadt bemühe sich, der bestehenden Nachfrage gerecht zu werden. Nach der so genannten Bedarfsplanung für Kindertagesstätten, an der sich das Jugendamt orientiert, benötigen 68 Prozent der Grundschüler in Schwerin einen Hortplatz. Um das zu gewährleisten, "hat die Stadt von finanziellen Kürzungen im Hortbereich bislang die Finger gelassen", sagt Niesen. Im Schweriner Haushaltssicherungskonzept (Hasiko) blieb die eingestellte Summe von etwa zwölf Millionen Euro unangetastet. Diese Summe gibt die Landeshauptstadt pro Jahr für Kinderbetreuung in Krippen, Kindertagesstätten und Horten aus. "Das ist in etwa so viel, wie wir durch die Grundsteuer einnehmen", erklärt Finanzdezernent Niesen. Obgleich sich Verwaltung und Jugendamt bemühen, kommt es wiederholt zu Engpässen. So herrscht in Einrichtungen der Innenstadt Not, wie im City-Hort. Aus Platzmangel mussten einige Kinder woanders untergebracht werden. "Wir sind aber froh, dass wir allen Kindern einen ortsnahen Hortplatz anbieten können", betont Schmitt.

zur Startseite

von
erstellt am 16.Jun.2011 | 11:34 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen