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Kripo hat Lokal gezielt im Blick : Schwerin: Bei Disco-Besuch vergiftet?

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In der Nacht von Freitag auf Sonnabend wurden in Schwerin drei junge Discobesucherinnen vom Rettungsdienst mit Vergiftungserscheinungen behandelt. Einsatzort war immer dieselbe Discothek.

svz.de von
erstellt am 17.Apr.2011 | 05:07 Uhr

Schwerin | In der Nacht von Freitag auf Sonnabend wurden in Schwerin drei junge Discobesucherinnen vom Rettungsdienst mit Vergiftungserscheinungen behandelt. Einsatzort war immer dieselbe Discothek.

Zunächst war der Polizei nicht bekannt, ob den jungen Frauen etwas ins Getränk gemischt worden ist, oder ob sie nur zu viel getrunken haben.

Entwarnung nach K.o.-Tropfen-Alarm

Alkohol ist giftig genug: Nicht wegen K.o.-Tropfen, wie die Polizei zunächst vermutete, mussten drei Disco-Besucherinnen in der Nacht zum Samstag in Schwerin von Rettungskräften behandelt werden. Die jungen Frauen hätten einfach zu viel Alkohol getrunken, sagte am Sonntag ein Polizeisprecher in Rostock.

Die Beamten hatten wegen des Vorfalls eine erneute Warnung an Discotheken-Besucher herausgegeben, ihre Getränke nicht unbeaufsichtigt zu lassen. Es sei eine gängige Vorgehensweise, die Wahrnehmungsfähigkeit und das Reaktionsvermögen unbekümmerter Gästen durch gezieltes Untermischen von Drogen oder ähnlichen Substanzen für kriminelle Zwecke zu trüben.

Anfang vergangenen Jahres hatte die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern 1,3 Liter der drogenähnlichen Substanz Gamma-Butyrolacton (GBL) beschlagnahmt. Laut LKA löst die „Vergewaltigungsdroge“ nach 15 bis 20 Minuten eine Rauschzustand aus.


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