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Aschepiste hinterlässt Spuren : "Schwarzer Weg" nervt Rehnaer Bürger

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Bürger der Krugstraße in Rehna sind in Aufruhr. "Wir Anwohner trauen uns kaum, unser Haus zu verlassen, weil die Gehwege und Straßen unsere Schuhe schwarz färben.

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erstellt am 03.Mär.2011 | 09:10 Uhr

Rehna | Bürger der Krugstraße sind in Aufruhr. "Wir Anwohner trauen uns kaum, unser Haus zu verlassen, weil die Gehwege und Straßen unsere Schuhe schwarz färben. Außerdem wird das Nachwischen im Eingansbereiches des jeweiligen Hausflures auf Dauer zur Last", sagt ein Bürger und Gartenparzellenbesitzer aus Rehna. Der Auftrag zum Auffüllen der Löcher und Unebenheiten in der Gartenanlage Krugstraße, soll der Rehnaer Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg erteilt haben. Zum Verschließen der löchrigen Sandpiste kam die ehemalige Deckschicht des alten Sportplatzes in Rehna.

"Die Schicht lag 20 Jahre an der Oberfläche, ist schadstofffrei und somit unbedenklich für die Umwelt. Außerdem war uns der Aspekt des Recyclings wichtig", erklärte Haupt- und Ordnungsamtsleiter Bernd Karnatz. Die alte Oberschicht des Sportplatzes ist eine Mischung aus Ziegelmehl und Schlacke. Die Befüllung der Schlaglöcher in der Gartenanlage erfolgte durch eine Firma, die das Amt Rehna beauftragt hatte. Das erfolgte vor rund vier Wochen.

Doch das Material, mit dem die Löcher verschlossen wurden, deckt sich nicht völlig mit dem Werkstoff, den das Amt dort haben wollte. Es finden sich unter anderem Holzkohlestückchen und Vulkan ähnliche Steinfragmente an der Seite der Fahrbahn. Wahrscheinlich hat ein Unbekannter dort seine Brennabfälle "entsorgt". Das Amt kann sich nur so den "Schwarzen Weg" erklären. Sollte es jedoch so sein, dass unter der hohen Belastung der Fahrzeuge das Deckschicht-Gestein des Sportplatzes zermahlen und jetzt Asche ähnliche Eigenschaften zeigt, nimmt das Amt Rehna die Verantwortung auf sich. Das feuchte Wetter könnte dazu beitragen, dass das Füllmaterial wie Schlacke und Asche aussieht.

Ein anderes Ärgernis ist ebenfalls im Fokus der Behörde. In demselben Weg wurde grober Bauschutt lokalisiert. Die tiefen Spurrillen hat offenbar ein Unbekannter genutzt, um seine Bauabfälle zu entsorgen. Es finden sich dort große Ziegelsteine, Zementbrocken und marode Pflasterseine. Das Amt prüft nun die Vorfälle, weil demnächst die Sandbahn wieder in Schuss gebracht werden soll. Fräsarbeiten im Frühjahr werden erfolgen, doch die Steine lassen diese Arbeit nicht zu. Es muss nun Ursachen geprüft werden, dann steht die Instandsetzung des zurzeit schwarzen Weges nichts im Weg.


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