„Schule macht Zeitung“ - Projekt für Jugendliche erstmals im ganzen Verbreitungsgebiet

„Schule macht Zeitung“ : Im Unterricht die Zeitung auswerten, wie hier im Schweriner Sportgymnasium.
„Schule macht Zeitung“ : Im Unterricht die Zeitung auswerten, wie hier im Schweriner Sportgymnasium.

von
09. September 2008, 01:11 Uhr

Schwerin/Rostock/Perleberg - „In den vergangenen Jahren hat uns die Arbeit mit den Schulen und Schülern immer viel Spaß gemacht“, sagt Thomas Schunck, Chefredakteur von Schweriner Volkszeitung, Norddeutschen Neuesten Nachrichten und Der Prignitzer: „Deshalb wollen wir in diesem Jahr mit Schule macht Zeitung einen Schritt weiter gehen: Alle Jugendlichen, die unsere Zeitung lesen können, sollen auch bei unserem Projekt mitmachen können.“

Bisher fand das medienpädagogische Projekt immer in ein bis drei Regionen des Verbreitungsgebietes unserer Zeitung statt. Diesmal sprengt „Schule macht Zeitung“ alle bisherigen Grenzen – jede Schule und Klasse im Verbreitungsgebiet von „Schweriner Volkszeitung“, „Norddeutsche Neueste Nachrichten“ und „Der Prignitzer“ hat die Möglichkeit, sich anzumelden. Noch bis zum 12. September ist Zeit. Starten soll „Schule macht Zeitung“ dann am 3. November.

Diesmal ist „Schule macht Zeitung“ so groß wie noch nie. Aber es bleibt bei den bewährten Elementen: Eine ganze Reihe von Unternehmen wird das Projekt als Aktionspartner unterstützen. In Schwerin, Hagenow, Ludwigslust, Gadebusch, Sternberg, Parchim und Lübz sind die Gesundheitskasse AOK und die Bundesgartenschau 2009 dabei.

In Rostock, Güstrow und Bützow treten die Stadtwerke Rostock, die Ostsee-Sparkasse und ebenfalls die AOK an.

In der Prignitz jenseits der Landesgrenzen von MV begleiten die VR-Bank und der Regionale Wachstumskern Prignitz das Projekt. Bis zum 23. Januar wird „Schule macht Zeitung“ dauern, fast drei Monate.

Langweilig kann es aber nicht werden. Im Unterricht können die Schüler sich mit den Themen Zeitung, Journalismus und Medien befassen. „Das ist der theoretische Teil“, sagt Chefredakteur Thomas Schunck: „Wir sind aber besonders gespannt auf die Praxis.“ Das Projekt heißt nicht umsonst „Schule macht Zeitung“: Alle Jugendlichen können und sollen sich als Journalisten ausprobieren – und selbst Artikel schreiben.

Bissige Kommentare, scharfe Glossen, faktenreiche Berichte, lebhafte Reportagen, nachdenkliche Leitartikel, alles ist erlaubt und erwünscht. Und vor allem: Alle Beiträge der Schülerinnen und Schüler sollen auf Sonderseiten in „ihrer“ Zeitung veröffentlicht werden.

Kein „Schule macht Zeitung“-Reporter sei auf ein bestimmtes Thema festgelegt, „alles ist möglich“, betont Chefredakteur Schunck. Politik, Umwelt, Wirtschaft, Musik, Film, Theater, Kunst, Sport „Und wenn jemand beispielsweise darüber leitartikeln möchte, ob es einen neuen Kalten Krieg gibt, dann nur zu“, so Schunck.


Anmelden



Noch bis zum 12. September können sich Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Klassen für das Projekt anmelden. Mitmachen können Schüler von Klasse 8
an. Auch Schülerzeitungsredaktionen, Publizistikkurse, PR-AGs können teilnehmen. Alle Schulen haben bereits Einladungen
erhalten, Lehrer können sich aber auch telefonisch anmelden. Kontakt: Gert Schediwy, Telefon 0385-6378296


So geht das Projekt



Alle Lehrer bekommen Materialpakete, mit denen sie im Unterricht das Thema Zeitung bearbeiten können.
Die von den Teilnehmern verfassten Artikel sollen auf den „Schule macht Zeitung“-Seiten veröffentlicht werden. Worüber schreiben? Ganz einfach: Außerdem stellen die an „Schule macht Zeitung“ als Partner beteiligten Unternehmen und Institutionen einen Katalog von Veranstaltungen zusammen. Weitere Themen- und Recherchevorschläge kommen aus unseren Redaktionen, deren Redakteure auch für Besuche und Schreibtrainings zur Verfügung stehen.
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen