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Mecklenburg-Vorpommern : Schnelleres Internet über Funk

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Die Deutsche Telekom hat damit begonnen, Lücken in der Breitbandversorgung in MV zu schließen. In Lübz sei dazu der erste so genannte LTE-Standort aufgebaut worden, teilte das Unternehmen mit.

svz.de von
erstellt am 13.Jan.2011 | 11:17 Uhr

Diese Technik ermögliche es, Kommunen in der Umgebung in einem Umkreis von zehn Kilometern mit schnellem Internet zu versorgen.

LTE, die vierte Mobilfunkgeneration, könnte auch Kommunen im Sternberger Seenland endlich schnelleres Internet bescheren. Zu ihren konkreten Ausbaupläne halten sich die Telefonriesen noch bedeckt. Nach SVZ-Informationen plant aber allein die Telekom Investitionen an zehn bis 15 Standorten im Kreis Nordwestmecklenburg. 90 Masten will das Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern aufrüsten.

Im Mai vergangenen Jahres ersteigerten die drei großen Mobilfunkanbieter Telekom, Vodafone und O2 Frequenzen, die bis dahin für analoges Radio und Fernsehen reserviert waren. Sie übernahmen damit zugleich die Verpflichtung, zunächst 90 Prozent der kleinen Orte mit LTE zu versorgen, in denen kein DSL über Kabel nutzbar ist, erklärte gestern Mohammed Al Mashni von der Koordinierungsstelle Breitband des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Erst danach dürfen die Anbieter mit der neuen Technik in die Ballungsgebiete.

Von O2 sind der Koordinierungsstelle in Schwerin noch keine Aktivitäten im Land bekannt. Die anderen beiden Unternehmen, Vodafone und Telekom, haben mit dem Nachrüsten begonnen, so Al Mashni. Vodafone habe angekündigt, bis Jahresende rund 50 Funkmasten auf LTE auszubauen. Für eine flächendeckende Versorgung mit dem leistungsfähigen Internet über Funk müssten laut Al Mashni insgesamt ca. 250 Masten im Land aufgerüstet werden.

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