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Schied erwartet einen "angeschlagenen Boxer"

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Rostock | Morgen muss Marcel Schied erneut genau hinschauen in welche Kabine er geht. Nach den Duellen mit der SpVgg Unterhaching (7:2) und Eintracht Braunschweig (2:1) trifft der Angreifer am 11. Spieltag der 3. Fußball-Liga mit den FC Hansa wieder auf einen seiner ehemaligen Arbeitgeber. Ab 14 Uhr kämpft der FCH im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena um Punkte. "Es stimmt schon, ich habe bereits einige Verein gehabt. Ich freue mich auf dieses Spiel. Es war nur eine kurze, aber sehr schöne Zeit. Zwar sind wir in dem halben Jahr aus der 2. Liga abgestiegen, doch feierten wir im DFB-Pokal tolle Erfolge, schalteten drei Erstligisten aus", erzählt der 27-Jährige.

2007/08 erreichten die Thüringer immerhin das Halbfinale. Auf dem Weg dorthin wurden der 1. FC Nürnberg (7:6 n.E/noch ohne Schied, kam erst zur Winterpause), Arminia Bielefeld (2:1 n.V.) und der VfB Stuttgart (7:6 n.E.) besiegt. Erst in Dortmund kam das Aus - 0:3. "Dort - vor 81 000 Zuschauern - in solch einem wichtigen Spiel aufzulaufen, dass sind Sachen, die ein Fußballer sein Leben lang nicht mehr vergisst", so der vierfache Saison-Torschütze.

Aber dies gehört der Vergangenheit an. Mittlerweile kickt er wieder für den FC Hansa und reist als Tabellenzweiter zum 18. "Es steckt eine Menge Brisanz in diesem Ostderby. Jena ist wie ein angeschlagener Boxer. Für die geht es bereits um alles. Ich denke, dass man dies auch auf dem Platz spüren wird", so Marcel Schied, der die Athmosphäre in der Arena am Fuße der Kernberge genossen hat: "Es hat zwar ein Laufband, ist aber dennoch ein enges Stadion. Die Stimmung war immer toll."

Diesmal werden zudem über 3000 Rostocker Anhänger, die von den Gastgebern ein erhöhtes Kartenkontingent zur Verfügung gestellt bekamen und somit einen kompletten Hintertorblock ausfüllen können, für Stimmung sorgen und die Kogge nach vorne peitschen. "Dies ist einfach ein Spiel, dass wir gewinnen müssen. Da wird uns gelingen, wenn wir konzentriert und mit dem nötigen Ernst die Aufgabe angehen und keine Scheu vor harten Zweikämpfen haben", so Schied.

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erstellt am 30.Sep.2010 | 11:54 Uhr

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