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18. Dezember 2017 | 17:43 Uhr

Schäfer Heinrich auf Frauensuche

vom

svz.de von
erstellt am 02.Mai.2010 | 04:35 Uhr

Bülow | Eigentlich suchte Schäfer Heinrich nur sein Liebesglück. Das Problem war, dass ein Millionenpublikum ihm dabei zusah. Seit dem ist der "singende Schäfer" aus der RTL-Sendung "Bauer sucht Frau" bundesweit bekannt - und tourt von Dorfdisco zu Dorfdisco. Am Sonnabend war er erstmals in Mecklenburg. Er ritt in Bülow während des Maifestes auf einem Esel in das Partyzelt ein. Fast 600 Menschen jubelten ihm zu.

"Eigentlich ist er ne arme Sau", meinte ein Gast, als er Schäfer Heinrich zuvor aus dem Auto steigen sah. Im Festzelt ist Schäfer Heinrich aber der Star. Er singt sein "Schäferlied". Er gibt Autogramme. Fans applaudieren. "Es ist ein Top-Publikum, wir haben Spaß", sagt er und stellt auf der Bühne klar: "Zum Ehe brecher will ich aber nicht werden." Der singende Schäfer ist nämlich weiterhin auf der Suche nach einer Frau. Gewünschte Haarfarbe: blond, gerne schwarz. Besondere Eigenschaften: guter Charakter. "Sie sollte ehrlich, treu sein, und sie muss mit meiner 78-jährigen Mutter zurechtkommen", sagt Schäfer Heinrich. Er lebt auf einem Bauernhof in Völlinghausen (Nordrhein-Westfalen).

Mathias Maack fädelte den Auftritt des singenden Schäfers in Bülow mit ein. "Das Maifest in Bülow war mal richtig angesagt. Da wollen wir wieder hin und Schäfer Heinrich kann uns als ,Zugpferd dabei helfen", sagt Maack.

Bülow war am Wochenende nicht der einzige Ort, in dem die Menschen in den Mai feierten. In Rehna beispielsweise wurde am Markt der Maibaum eingeholt und auf dem Feuerwehrgelände aufgestellt. Die Rehnaer Kita sowie der Plattdeutsche Verein gestalteten das Programm. Darüber hinaus gab es einen Frühschoppen am Feuerwehrgerätehaus mit der Breitenfelder Blaskapelle.

Zu Oldies, Schlagern und aktuellen Titeln feierten auch im Gadebuscher Kreml hunderte Gäste in den Mai. Musikalisch ging es auch in Carlow zu. Seit Sonnabend ragt dort ein acht Meter hoher Maibaum in die Höhe - dank Manfred Begerow, dem Carlower Kulturkreis sowie der Feuerwehr. Bürgermeister Norbert Baumann ließ es sich nicht nehmen, einige Worte zu verlieren. Den Maibaum bezeichnete er auch als Wunschbaum. Baumanns realistische Wünsche für dieses Jahr: die Fertigstellung der Turnhalle und der Maurine-Brücke, die Kita-Sanierung und eine hoffentlich erfolgreiche Ernte für die Landwirte sowie der Erhalt von Arbeitsplätzen.

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