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20. September 2017 | 14:57 Uhr

Scandlines holt Mitarbeiter zurück

vom

svz.de von
erstellt am 29.Okt.2010 | 08:28 Uhr

Rostock | Die Fährreederei Scandlines will den Standort Deutschland stärken. "Da werden wir Gas geben!", versicherte der neue Scandlines-Chef Bengt Pihl (54) gestern in Warnemünde. Dabei soll Rostock als Hauptsitz und gleichwertiger Standort wie Puttgarden wieder einen höheren Stellenwert gewinnen. Etwa ein Dutzend Beschäftigte werden so aus Puttgarden zurück zu ihrem angestammten Platz geholt. Das betrifft unter anderem den Einkauf und die Buchhaltung. Insbesondere Einkauf und Marketing sollen weiter angekurbelt werden.

Bei dem Vorhaben, das Grundstück auf der Mittelmole zu verkaufen, bleibe es aber. Über die Entwicklung würden mit der Stadt Gespräche geführt. Wo der künftige Verwaltungssitz angesiedelt werde, sei noch nicht entschieden. Gegenwärtig würden Möglichkeiten im Seehafen und auf der Silohalbinsel im Stadthafen ausgelotet. Spekulationen, dass die Reederei zerteilt wird, wies Pihl zurück. Veränderungen in der Struktur seien rein technischer Natur. Kleinere Einheiten wie Operating, Catering oder Bordershop sollen künftig eigenständig unter dem Dach der Reederei tätig sein. Ein Verkauf aber sei nicht vorgesehen, eher sind Zukäufe denkbar, so Pihl. Am Südeingang des Rostocker Seehafens ist in einem neuen Servicekomplex, wo sich Tankstelle und Autowäsche ansiedeln, die Einrichtung eines Bordershops vorgesehen.

Der Scandlines-Chef zerstreute auf Betriebsversammlungen auch Befürchtungen von Mitarbeitern, dass mit dem Auslaufen der Beschäftigungsgarantie ein weiterer Aderlass erfolge. Entlassungen soll es aus jetziger Sicht nicht geben.

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