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15. Dezember 2017 | 20:57 Uhr

Sanierung wird ein Abenteuer

vom

svz.de von
erstellt am 03.Sep.2010 | 07:47 Uhr

Gadebusch | Die Schäden an dem seit Jahren leer stehenden Gadebuscher Bahnhofsgebäude sind offenbar größer, als bislang vermutet. So muss unter anderem die Fassade teilweise erneuert werden, zudem befindet Wasser im Kellerbereich - Pegelstand: 40 Zentimeter. Das sagte gestern Investor Holger Hempel. "Über die Investitionskosten kann ich noch keine Angaben machen. Es werden immer neue Schäden sichtbar", verdeutlicht Hempel.

Das historische Bahnhofsgebäude wird am Sonntag, 12. September im Mittelpunkt des Tag des offenen Denkmals stehen. Dort wird um 11 Uhr die offizielle Eröffnungsveranstaltung des Aktionstages stattfinden. "Die Gadebuscher können sich überraschen lassen. Sie und Gäste erhalten dann einen Einblick in das abenteuerliche Bauvorhaben", kündigt Holger Hempel an. Der Unternehmer wird an dem Tag auch seine Vision über die zukünftige Nutzung des Gebäude vorstellen.

"Wir möchten an dem Denkmalstag gerade ein Gebäude zeigen, das in der Sanierungsphase steckt. Es wird einige Sachen zu entdecken geben, die man sonst nicht sieht. Wir laden deshalb auch Schweriner und Rehnaer ein, die mit der Ola-Bahn herfahren können. Wir haben einige Überraschungen wie ein kleines Kulturprogramm vorbereitet", wirbt auch Wolfgang Woitag vom Amt Gadebusch für einen Ausflug zum Bahnhof. Wer das Gebäude besichtige, werde eine kleine Erinnerung mit nach Hause nehmen könne. Mehr wollte Woitag nicht verraten.

In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr". Neben weiteren geöffneten Denkmalen der Stadt Gadebusch wie Kirche und Museumsanlage steht auch die Schmiede und Schlosserei Wendland in der Stelling-Straße 9 für Interessierte und Neugierige am 12. September von 11 bis 16 Uhr offen.

Im gesamten Landkreis werden 25 weitere Denkmale geöffnet sein, darunter zahlreiche Kirchen sowie die Klosteranlagen in Rehna und Neukloster, der Gutshof in Ilow, Schloss Wiligrad mit der historischen Schlossgärtnerei, ein Niederdeutsches Hallenhaus in Friedrichshagen bei Plüschow, Dorfstr.23 sowie das Schloss in Gamehl. Bei Familie Ziebarth in Diedrichshagen bei Grevesmühlen sind alte landwirtschaftliche Geräte zur Schau gestellt, so u.a. ein Lanz Bulldog aus dem Jahr 1937 und 1939, ein Dreschkasten der Firma Bevensee sowie ein Mähbinder der Fa. Fahr.

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