Rügenbrücke muss ausgebessert werden

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10. Juni 2008, 08:24 Uhr

Stralsund - Autofahrer können bis morgen nur eine Spur der Rügenbrücke befahren. Der Verkehr von der Insel Rügen in Richtung Festland wird über den parallel verlaufenden alten Rügendamm geführt. Die Brücke wird an mehreren Stellen ausgebessert. „Es ist ein Sammelsurium von kleineren Reparaturen und Mängelbeseitigungen“, sagt Ralf Sendrowski vom Straßenbauamt Stralsund. Es gebe jedoch keine gravierenden Mängel. So muss z.B. Korrosionsschutz am Geländer aufgetragen oder eine leichte Erhöhung in der Fahrbahn abgeschliffen werden. Letzteres verleitete einen Polizisten zu der Vermutung, die Brücke würde sinken. Das stimmt jedoch nicht, so Oberbauleiter Ulrich Gawlas. „Hier hat sich nichts gesetzt“, sagte er. So seien in den Wintermonaten kleinere Löcher im Gussasphalt entstanden, die nun geschlossen würden. Zudem hätten Angler vom alten Rügendamm mit Wurfblei den Lack an der neuen Brücke beschädigt. An den Bordsteinen der neuen Brücke müssten scharfe Kanten beseitigt werden. Die Mängel wurden zum Teil schon bei Prüfungen im Herbst entdeckt, die Reparatur wegen der Witterung aber bis jetzt verschoben.

„Die Brücke ist nun mal ein großes Bauwerk – das so etwas absolut mangelfrei ist, gibt es so gut wie nie. Wer selber mal ein Haus gebaut hat, kennt das“, sagt Ralf Sendrowski. Jetzt wolle man vor der Hauptsaison die Brücke fertig machen. Bis zum 28. Juni hat die ausführende Firma Zeit für die Betonkonservierung, danach soll die Brücke zum ersten Mal regulär dreispurig befahrbar sein. Bisher war die Brücke nur an Pfingsten zur Probe dreispurig geöffnet. Dann soll auch die automatisch gesteuerte Verkehrsbeeinflussungsanlage den normalen Betrieb aufnehmen. Bisher war die Anlage nur zur Probe gelaufen. Die Brücke öffnete im Oktober 2007.

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