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20. September 2017 | 00:16 Uhr

Rostocks Schätze bestaunen

vom

svz.de von
erstellt am 31.Okt.2010 | 05:26 Uhr

Rostock | Bei der Langen Nacht der Museen haben die 4000 Besucher vor allem seltene Gelegenheiten wahrgenommen. Dazu zählte es, abends vom Warnemünder Leuchtturm auf das nächtliche Seebad zu blicken. Oder dem Edvard-Munch-Haus einen Besuch abzustatten.
Das soll künftig immer donnerstags von 11 bis 17 Uhr möglich sein, erfuhren die Gäste. Auch das Heimatmuseums hatte sich allerhand einfallen lassen. So führten Goldschmied Karsten Bull und Glaser Andreas Dettmann ihre Handwerkskunst vor. Auf dem Traditionsschiff war der Andrang so groß, dass Veranstalterin Barbara Weyrich Karten nachliefern musste. Die Gelegenheit, die Ausstellung des Fotografen Paolo Roversi und zu sehen, haben viele mit einem Abstecher zur Kunsthalle am Schwanenteich verbunden, wo Schauspieler des Volkstheaters Ausschnitte aus "Die fetten Jahre sind vorbei" gezeigt haben. Für Nahverkehrsfreunde war das Depot 12 ein Muss.
Die erste Gelegenheit, die Skulpturensammlung des Heinrich-Schliemann-Institutes am Campus Ulmenstraße anzusehen, ließen sich viele nicht entgehen. Auch die beiden Standorte des Wossidlo-Archivs wählten etliche als Ziel. In der Societät maritim und im Legendenmuseum gab es mehrere Angebote. Am Rande der Ausstellung "Steine und andere Fundstücke vom Strand" haben Ronald Klafak und Geologe Johannes Kalbe Fundstücke der Besucher bestimmt. Dabei war ein 30 Millionen Jahre alte Haifischzahn, der in der Südstadt auf einer Baustelle gefunden wurde, etwas ganz Besonderes.
Kompakte Angebote gab es rund um Universitätsplatz, wo die Zoologische Sammlung ein Besuchermagnet war, ebenso wie das Kempowski-Archiv und das Kulturhistorische Museum. Die Schätze in der Marien- und der Warnemünder Kirche stießen ebenfalls auf großes Interesse.

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