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FC Hansa : Rostocker wollen in Leipzig punkten

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Der FC Hansa in Leipzig – das hat es schon lange nicht mehr gegeben. Mit 6000 Schlachtenbummlern auf den Rängen und Bestbesetzung auf dem Rasen will Drittligist FC Hansa Rostock die Festung RB Leipzig stürmen.

svz.de von
erstellt am 22.Nov.2013 | 08:51 Uhr

Mit 6000 Schlachtenbummlern auf den Rängen und Bestbesetzung auf dem Rasen will Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock heute die Festung RB Leipzig stürmen. „Wir haben aus den letzten drei Spielen sieben Punkte geholt. Wir wollen weiter punkten. Unsere Mannschaft ist besser, als es der Tabellenplatz aussagt“, sagte Routinier Milorad Pekovic am Donnerstag zwei Tage vor dem Aufeinandertreffen des Elften beim Zweiten, der zudem die beste Heimbilanz der gesamten Liga aufweist.

Hansa schreckt die Erfolgsbilanz angeblich nicht. „Das ist eine absolute sportliche Herausforderung für uns. Wir wollen ein leidenschaftliches Spiel zeigen. Wenn du in so einem Stadion vor 20 000 Zuschauern auflaufen kannst, gibt das noch einmal einen besonderen Kick“, sagte Hansa-Trainer Andreas Bergmann. Für Pekovic allerdings nicht mehr. Der bundesligaerfahrene Defensivspezialist, der eben erst seine Auswahlkarriere für Montenegro beendete, hat solche Herausforderungen zur Genüge erlebt. „Wir haben einen Plan. RB hat auch Schwächen. Wir müssen versuchen, sie zu nutzen“, sagte der 36-Jährige.

Erstmals seit vielen Wochen hat Bergmann die Qual der Wahl und kann seine beste Elf auf den Rasen der Red-Bull-Arena schicken. Angreifer Halil Savran ist nach wochenlanger Verletzungspause wegen eines Jochbeinbruchs wieder im Mannschaftstraining und wird mit einer Gesichtsmaske spielen können. „Er kommt mit der Maske sehr gut zurecht. Wenn ich ihn mitnehme, dann ist er auch eine Alternative für die Startelf“, sagte Bergmann. Auch die drei anderen Stürmer im Kader sind fit und brennen auf ihren Einsatz. Die besten Karten könnte dabei Johan Plat haben, der sich am vergangenen Wochenende mit zwei Toren im Landespokal für die Startelf empfahl. Kapitän Sebastian Pelzer wird sich die Partie nach Lage der Dinge hingegen zunächst von der Ersatzbank aus ansehen.

Seine Fußprellung ist zwar ausgeheilt, aber Vertreter Denis Weidlich machte seine Sache in der Innenverteidigung im Verein mit Steven Ruprecht gut. Zu gut, als das Bergmann über einen erneuten Wechsel nachdenken müsste.

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