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Polizei ermittelt nach Attacken an roter Ampel : Rostock: Unbekannte schießen auf Autos

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Gleich zweimal innerhalb weniger Minuten haben Unbekannte in Rostock auf Autos geschossen, die an einer roten Ampel hielten. Die Vorfälle ereigneten sich am frühen Silvesterabend im Stadtteil Evershagen.

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erstellt am 04.Jan.2011 | 10:18 Uhr

Rostock | Gleich zweimal innerhalb weniger Minuten haben Unbekannte in Rostock auf Autos geschossen, die an einer roten Ampel hielten. Die Vorfälle ereigneten sich am frühen Silvesterabend im Stadtteil Evershagen. Dabei ging am ersten Auto die Heckscheibe zu Bruch, beim zweiten wurde die Frontscheibe durchschlagen. Die Fahrer wurden nicht verletzt.

Von den Tätern fehlt jede Spur. Die Polizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und sucht Zeugen. Gegen 18.45 Uhr hielt nach ihren Angaben zunächst der Fahrer eines VW Variant bei Rot an der Kreuzung Bertold-Brecht-Straße/M.-A.-Nexö-Ring. Beim Anfahren hörte er einen Knall und stoppte daraufhin unter der nächsten Laterne.

Er stieg aus und stellte fest, dass die Heckscheibe gerissen war und sich in der rechten oberen Ecke ein Loch befand. Fünfzehn Minuten später hörte ein zweiter Autofahrer, der mit seinem Honda auch an derselben Kreuzung gehalten hatte, ebenfalls Knallgeräusche beim Anfahren. Er stellte eine Beschädigung im Seitenblech und eine Aufschlagstelle am oberen Rand seiner Scheibe fest. Die Polizei entdeckte keine Projektile oder Steine. "Ein Zusammenhang mit den Schüssen auf die Rostocker Straßenbahnen Ende Oktober 2010 kann nicht hergestellt werden", sagt Volker Werner, Sprecher der Polizeidirektion Rostock. Damals hatten zwei 32 und 39 Jahre Männer aus einem Hochhaus in Evershagen mit einer Luftdruckwaffe auf Züge geschossen.

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