Rettungskräfte proben den Ernstfall

Arbeiten Hand in Hand: Rettungskräfte bei der Versorgung „verletzter“ Fahrgäste. Foto: Georg Scharnweber
Arbeiten Hand in Hand: Rettungskräfte bei der Versorgung „verletzter“ Fahrgäste. Foto: Georg Scharnweber

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07. November 2010, 05:59 Uhr

Bahnhofsviertel Rettungsübung am Rostocker Hauptbahnhof: Am Sonnabendvormittag haben Mitarbeiter der Rostocker Straßenbahn AG (RSAG), der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte, der Bundespolizei und des Rettungsamtes im Straßenbahntunnel den Ernstfall geprobt. Das Szenario der Übung: Ein Mann stürzt mit seinem Fahrrad aus ungeklärter Ursache auf die Gleise und wird dabei von einer Straßenbahn erfasst. Der Fahrer leitet eine Gefahrenbremsung ein, kann aber nicht verhindern, dass der Radfahrer und das Fahrrad unter die Bahn geraten. Der Radfahrer, der Straßenbahnfahrer und weitere Fahrgäste in der Bahn werden verletzt. Die Türen lassen sich nicht mehr öffnen.
Der Ort des Geschehens liegt kurz vor dem Haltestellenbereich. Für die alarmierten Rettungskräfte besteht die Aufgabe darin, die verletzte Person unter der Straßenbahn durch Anheben der Bahn zu bergen. Darüber hinaus müseen sie die eingeschlossen Fahrgäste schnellstmöglich befreien und die Verletzten unter ihnen medizinisch versorgen. Anschießend ist alles für die Wiederaufnahme eines sicheren Straßenbahnverkehrs vorzubereiten.

Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und konnten die gestellten Aufgaben hervorragend und
gut abgestimmt lösen.“
Swantje Gertenbach, Sprecherin der RSAG

„Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort und konnten die gestellten Aufgaben hervorragend und gut abgestimmt lösen“, sagte RSAG-Sprecherin Swantje Gertenbach nach der unterirdischen Übung. Alle Beteiligten hätten die Abstimmung während des Einsatzes und die Schnelligkeit der Rettungsaktion gelobt. Übungen dieser Art gibt es in regelmäßigen Abständen an verschiedenen Orten und Betriebsteilen der Rostocker Straßenbahn. Ziel ist es, das Zusammenwirken verschiedener Einsatzkäfte zu proben und Erfahrungen beim Einsatz der speziellen Hebetechnik zu sammeln.
An diesem Wochenende nutzte die RASG die Sperrung des Straßenbahnabschnittes Steintor – Platz der Freundschaft aus. Der Straßenbahn- und Busverkehr in der Hansestadt wurde nicht beeinträchtigt.

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