Renommee

von
14. April 2010, 09:21 Uhr

Was haben Manfred Millow, Sascha Zimmermann und Hans-Georg Kleinschmidt gemeinsam? Richtig: Sie sind neu in der Stadtvertretung, mindestens nach Unterbrechung. Da ist es schon komisch, wenn genau sie die Wortführer gegen den CDU-Antrag sind und ihn in die Ausschüsse verbannen. Wie sagte Sascha Zimmermann: Er möchte hier nicht "aus der Lameng" so etwas entscheiden. Keine gute Aussichten also auf einen befestigten Parkplatz vor der Kongresshalle. Geht es nämlich danach, wird es den Parkplatz nie geben. Sondern wieder Stadtvertreter, die neu sind in dem Metier und also wieder nicht entscheiden können.

Um nicht missverstanden zu werden, natürlich hat Arne Schuldt recht: Jeder Groschen kann nur einmal ausgegeben werden. Und es gibt viel zu tun in Güstrow. Zumindest also sollten Fördergelder eingeworben werden, so es Aussichten dafür gibt. Doch wie oft Leute - egal, ob 50 oder 100 oder 150 Autos vor der Halle stehen! - durch Pfützen zum Tanz, zur Gewerbeschau, zum Höckerturnier oder zum Konzert müssen, hat Folgen für das Renommee der Stadt. Mit wirtschaftlichen Auswirkungen. Und die schlagen sich letztlich auch im städtischen Haushalt nieder.

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