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19. August 2017 | 17:06 Uhr

Rehna: Debatte um Namensliste

vom

Rehna | Nach Dienstwagenaffäre, Prüfbericht und der Abwahl des stellvertretenden Amtsvorstehers sorgen Gerüchte über eine Namensliste zum Amts-Prüfbericht erneut für Gesprächsstoff in Rehna. Nach SVZ-Informationen soll eine Auflistung jener Namen von Bürgern erfolgt sein, die Einsicht in den Prüfbericht zur Dienstwagenaffäre genommen haben. Ein Mitarbeiter der Kämmerei soll anschließend die Daten an Rehnas Bürgermeister übermittelt haben.

Der Bericht belastet Stadtoberhaupt Hans Jochen Oldenburg. Prüfer des Kreises wiesen im Papier auf einen Interessenkonflikt zwischen dem Unternehmer und seine Wahlfunktion als stellvertretender Amtsvorsteher hin. Zumal dieser die Dienstwagenaffäre des Verwaltungschefs gedeckelt haben soll (wir berichteten).

Die neuen Vorwürfe bezeichnet Amtsvorsteher Andreas Spiewack nach der Debatte im Hauptausschuss des Amtes gestern als reine Spekulation: "Wir nehmen derartige Aussagen ernst und prüfen diese. Es gibt aber keinerlei Hinweise auf solch eine Liste", so Spiewack. Mit allen Mitarbeitern wurde diesbezüglich gesprochen. Der Ernst der Lage sei allen bewusst gewesen.

Korrekt sei, dass es aufgrund des öffentlichen Interesses in einem bestimmten Personenkreis Gespräche über den Prüfbericht gab. "Dass es dabei Ausführungen über die Anzahl der Einsichtnahmen gab, dies streitet niemand ab", so Spiewack. Der Verdacht auf Führung einer Liste sei aber nicht begründet. Im Übrigen musste sich kein Bürger in Listen eintragen. Im Amt Rehna stehen die Zeichen auf Neuanfang: Nach dem Prüfbericht wurden 14 Dienstanweisungen neu geschrieben bzw. überarbeitet. Für die Verwaltungsspitze Maßnahmen, um eine auf Bürger orientierte Arbeit sicherstellen.

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erstellt am 15.Sep.2010 | 12:21 Uhr

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