Rehkitz aus tiefem Schacht gerettet

Der Ausflug eines Rehkitz endete gestern in einem Meliorationsschacht. Dank der Hilfe von Volker Urbahn und seinem Sohn Dennis, der Feuerwehr Schlagsdorf und des Jadpächters konnte das Jungtier aus seiner misslichen Lage befreit werden.

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08. Juni 2008, 04:27 Uhr

Schlagresdorf - Dass Naturfreunde, Jäger und die Blauröcke der Feuerwehr Schlagsdorf etwas für die Hege und Pflege des heimischen Wildtierbestandes etwas übrig haben, zeigten die Helfer am Wochenende auf eindrucksvolle Art und Weise. Unweit von Schlagresdorf war anscheinend ein Rehkitz so neugierig, dass es in einem Meliorationsschacht stürzte. „Ich hörte nur ein lautes fiepen“, sagte Dennis Urbahn. der 10-Jährige war am gestrigen Vormittag mit seinem Vater zu einer Radtour aufgebrochen als sie die seltsamen Geräusche vernahmen. Um der Angelegenheit auf den Grund zu gehen, pirschten Vater und Sohn durchs Unterholz. Wenig später entdeckten Urbahns das Kitz in einem drei Meter tiefen Schacht aus Betonrohren.

„Wir riefen Fred Grams als zuständigen Jadpächter hinzu“, erzählt Urbahn. Aber allen war sofort klar: Die Rettung gestaltet sich nicht ganz einfach. Somit rückte die Feuerwehr Schlagsdorf an. Mit geeinten Kräften gelang es schnell einen Plan zu schmieden. Folglich stiegt ein Kamerad der Wehr mit einem Tragetuch hinab, wickelte das Kitz ein, bevor es geborgen werden konnte.

Das circa vier Wochen alte Tier war glücklicherweise in bester Verfassung und suchte zügig das Weite. Weidmann Fred Grams war sich sicher: „Die Ricke steht in unmittelbarer Nähe und kümmert sich wieder umgehend um ihre Nachwuchs. Nach insgesamt 45 Minuten war der etwas ungewöhnliche Einsatz zur Zufriedenheit aller Beteiligten beendet.

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