zur Navigation springen

E10-Krise : Regierung fordert Ende der Kundenverwirrung

vom

Kurz vor dem Benzin-Gipfel der Bundesregierung erhalten die Zweifel der deutschen Autofahrer an der Verträglichkeit des neuen Biosprits E10 neue Nahrung...

svz.de von
erstellt am 06.Mär.2011 | 08:44 Uhr

Berlin | Kurz vor dem Benzin-Gipfel der Bundesregierung erhalten die Zweifel der deutschen Autofahrer an der Verträglichkeit des neuen Biosprits E10 neue Nahrung. Ein Experte sagte am Wochenende, die Autohersteller könnten die Folgen für die Motoren noch nicht genau abschätzen. Derweil hält die Bundesregierung an der Einführung des umstrittenen Kraftstoffs fest.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sagte, die Einführung von Biokraftstoffen diene dazu, "unsere Abhängigkeit vom Öl zu reduzieren". Darüber gebe es einen Konsens über die Parteigrenzen hinweg. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) machte die Benzinhersteller für das Chaos bei der E10-Einführung verantwortlich. Die Mineralölwirtschaft müsse die "Informationsdefizite erläutern und die Aufklärung der Verbraucher wesentlich verbessern", forderte der Minister. "Die Verwirrung an der Zapfsäule muss ein Ende haben." Der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Winfried Hermann (Grüne), forderte dagegen ein vorläufiges Aus für das Biosprit-Projekt.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen