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Erntestart in wenigen Tagen : Regen kam für die Gerste zu spät

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Die Technik ist schon startklar - in einigen Tagen, wenn trockenes Wetter ist, können die Landwirte in die Gerste. Etwa 8000 Hektar müssen im Landkreis Ludwigslust abgeerntet werden.

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erstellt am 01.Jul.2011 | 11:27 Uhr

Die Technik ist schon startklar - in einigen Tagen, wenn trockenes Wetter ist, können die Landwirte in die Gerste. Etwa 8000 Hektar müssen im Landkreis Ludwigslust abgeerntet werden. Auf schwachen Böden sind die ersten Mähdrescher schon im Einsatz gewesen. Wie Harald Elgeti, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Ludwigslust informierte, rechnen die Landwirte in diesem Jahr mit keinen guten Erträgen bei der Gerste und dem Roggen.

Die Trockenheit von März bis Mai hat diesem Getreide sehr zugesetzt. Während der dann endlich einsetzende Regen dem Weizen, dem Mais und den Kartoffeln noch zu Gute kam, war für die Gerste und den Roggen praktisch alles zu spät. Hier sprechen die Fachleute jetzt vom sogenannten Zwiewuchs. Es bildeten sich nach dem Regen neue Triebe, die Ähren haben aber keine Körner. Bei der Ernte der normal ausgebildeten Ähren behindern die nachgewachsenen die Ernte. Die Kosten steigen demzufolge, so Harald Elgeti.

Das Problem ist auch beim Raps deutlich zu erkennen, dieser wächst im Kreis auf 16 000 Hektar. Der Raps blüht teilweise zum zweiten Mal. Hier muss das Nachgewachsene totgespritzt werden, damit die gereiften Schoten geerntet werden können. Das kostet natürlich auch wieder.

Gute Aussichten gibt es zurzeit für die Maisernte."Man kann in diesen Tagen fast zusehen, wie er wächst", freut sich der Geschäftsführer. Mit einer normalen Ernte wird auf guten Böden auch beim Weizen gerechnet. Auch für das Grünland waren die Niederschläge noch wachstumsfördernd. Der erste Schnitt war nicht besonders. Die Erträge vom gegenwärtigen zweiten Schnitt sind besser und werden für Silage und Heu genutzt.

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