zur Navigation springen
Übersicht

20. November 2017 | 20:25 Uhr

Rege Diskussion um die Nordkirche

vom

Kontroversen in der Evangelischen Landeskirche: Die drei Kirchen der Bundesländer MV, Schleswig-Holstein und Hamburg wollen im kommenden Jahr zu einer gemeinsamen Nordkirche fusionieren.

svz.de von
erstellt am 17.Jan.2011 | 11:18 Uhr

Am Sonnabend trafen sich rund 80 Mitglieder von Propsteisynoden und Kirchgemeinderäten mit Gemeindegliedern aus dem Kirchenkreis Parchim im Festsaal des Ludwigsluster Stifts Bethlehem. Zum Parchimer Kirchenkreis gehören die Propsteien Boizenburg/Wittenburg, Ludwigslust, Parchim und Hagenow. Sie diskutierten gemeinsam den Entwurf der Nordkirchen-Verfassung.

Auch kritische Töne waren dabei zu hören, vor allem bei der Frage nach dem Verhältnis der einzelnen Kirchgemeinden zum Verband. "Es gibt eine allgemeine Angst vor Veränderungen, deshalb ist so ein Forum besonders wichtig", sagte Ulrich Dreßler, Kirchgemeinderatsmitglied der Gemeinde Blücher. Landessuperintendent Dirk Sauermann betonte, dass kontroverse Diskussionen durchaus erwünscht und wichtig für den Prozess seien.

"Die Entwürfe versuchen, bewährte Traditionen mit der notwendigen Offenheit für neue Wege und gesellschaftliche Wandlungsprozesse in Einklang zu bringen", sagte der mecklenburgische Landesbischof Dr. Andreas von Maltzahn. Er wünsche sich einen möglichst breiten Meinungsaustausch an der Basis und in den Gremien.

Bis kommenden Oktober sollen die Vorschläge - darunter auch die des Ludwigsluster Forums - dann gebündelt werden, ehe die Synodalen der drei Landeskirchen darüber abstimmen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen