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Ludwigslust/Hagenow : Radwege zeigen Alterserscheinungen

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Nachdem der Frost aus dem Boden gezogen ist, zeigen sich nun die Winterschäden an den Straßen in der Region. Ein wichtiger Schwerpunk in diesem Jahr ist die Sanierung von Radwegen.

svz.de von
erstellt am 17.Mär.2011 | 10:31 Uhr

Nachdem der Frost aus dem Boden gezogen ist, zeigen sich nun die Winterschäden an den Straßen und Radwegen in der Region. "Wir sind gut über diesen Winter gekommen und hatten für unsere Verhältnisse einen ganz normalen Verlauf der kalten Jahreszeit", schätzt Detlef Schlüter, Fachbereichsleiter Straßen und Tiefbau beim Landkreis, die anstehenden Reparaturen mit Blick auf die Kreisstraßen ein. Es traten in seinem Verantwortungsbereich Frostschäden auf.

"Aber wir hatten nicht diese Situation wie in dem Winter davor mit den vielen Frost-Tau-Wechseln, die an der Substanz der Straßen zehrten. Zum Jahreswechsel gab es eine Winterperiode, ansonsten war die Situation für uns relativ entspannt. Dadurch sind insgesamt nach dem vergangenen Winter weniger Schäden zu verzeichnen", resümiert er.

Die Kosten für den Winterdienst halten sich nach seinen Worten deshalb im Rahmen der Jahresdurchschnitte, und sind nicht zu vergleichen mit den "exorbitant" hohen Ausgaben im Winter 2009/10. Allerdings konnten 2010 nicht alle Reparaturen an den Straßendecken abgearbeitet werden. Deshalb konzentriert sich die Kreisstraßenmeisterei im laufenden Jahr einerseits auf die Straßen-Deckensanierung, um den Reparaturstau aus dem vergangenen Jahr aufzuholen, um größere Schäden zu vermeiden. Aus einem kleinen Loch wird irgendwann ein großes Schlagloch, viele Verkehrsteilnehmer kennen auf ihren Straßen die Schlaglochpisten. Als einen wichtigen Schwerpunkt für die aktuelle Arbeit seines Ressorts in diesem Jahr sieht Detlef Schlüter außerdem die Sanierung von Radwegen, die parallel zu den Kreisstraßen verlaufen. Hier ist der Landkreis Baulastträger. "In unserem Bereich befinden sich rund 100 Kilometer Radwege, viele sind in die Jahre gekommen und haben ein Alter zwischen 15 und 20 Jahre. Uns kommt es nun darauf an, dass wir diese Radwege so erhalten, dass sie auch weiterhin verkehrssicher benutzt werden können", macht der Fachmann vom Landkreis deutlich. Es zeigt sich nämlich das Problem, dass vielfach Wurzeln von Bäumen aus dem Begleitgrün die Asphaltschicht nach oben drücken und so die Trassen unbefahrbar machen. Mittel stehen dafür im Haushalt für die Sanierung bereit.

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