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Prignitzer Wirtschaft präsentierte sich

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erstellt am 30.Mai.2010 | 10:11 Uhr

Kyritz | Die Veranstalter der 10. Prima-Messe in Kyritz zeigten sich am letzten Messetag zufrieden. Mehrere tausend Besucher fanden am Wochenende den Weg zum Flugplatzgelände Heinrichsfelde, um sich über Angebote regionaler Unternehmen zu informieren. Mehr als 150 Aussteller präsentierten sich in den Zelten und auf der Freifläche. Damit erreichte die Jubiläums-Prima einen neuen Ausstellerrekord - ganz so, wie es sich Jens Masuch von der Kyritzer Initiative der Gewerbetreibenden und Jürgen Paul vom Technologie- und Gründerzentrum in Neuruppin gewünscht hatten. "Auch wenn nicht jeder Aussteller hoch zufrieden ist, war es dennoch eine gelungene Messe, bei der die Region ihre Wirtschaftskraft präsentieren konnte", resümiert Masuch.

Das Stichwort Wirtschaftskraft präsentieren griff Jürgen Kuhnt aus Pritz walk gern auf. Mit seiner Firma "Color Vision" ist der Pritzwalker seit vielen Jahren Stammgast auf der Prima. "In Pritzwalk wurde allerdings kein Plakat öffentlich sichtbar angebracht. Überall sieht man stattdessen die ,Tour de Prignitz. Ist Radfahren wichtiger als Wirtschaft? Ich glaube die Bedeutung der Prima-Messe ist bei den politisch Verantwortlichen in der Prignitz noch nicht angekommen", sagt der Malermeister. Es sei schließlich die einzige Messe der Region, bei der er sein Angebot einer breiten Masse potenzieller Kunden offerieren könne. "Daraus entstehen Aufträge, nicht immer gleich am Messestand, aber einige Tage oder Wochen später. Die Prima funktioniert, sonst wäre ich nicht immer wieder hier", macht Kuhnt deutlich.

Falko Geitz und Oliver Ehscheid stellen ein neues Pritz walker Unternehmen vor. Die Packo GmbH & Co. KG. Seit sechs Monaten gibt es die Firma, die für die Industrie Verpackungen gestaltet, druckt, faltet und stanzt. "Die Prima ist für uns nicht ganz der richtige Marktplatz. Es sind viele Privatleute und zu wenig Geschäftskunden aus der Industrie vertreten", schätzt Ehscheid ein. Die Messe betrachten beide Mitarbeiter aber als Einstieg, um die Firma und die Angebote überhaupt bekannt zu machen.

Nach Ansicht von Jens Masuch ging das neue Konzept der Prima auf. So waren die Aussteller in diesem Jahr in einem großen Zelt untergebracht, in einem kleineren Zelt gab es Fachgespräche und -vorträge. Pro agro hatte ein eigenes Ausstellerzelt, in dem sich Erzeuger der Region zusammen präsentierten. "Der gemeinsame Gründerstand, an dem sich fünf junge Unternehmen zeigten, wurde ebenfalls ganz gut angenommen. Schwerpunkt auch der Jubiläumsmesse waren Angebote rund ums Thema Energie. Solartechnik, warmes Wasser aus Sonnenenergie, Heizen mit Holzpellets oder gar Heizen, Strom erzeugen und Einspeisen gleichzeitig.

"Wir werden in zwei Jahren Positives weiter ausbauen, nicht ganz so Gelungenes optimieren. Sicher ist, dass es die 11. Prima in Kyritz in zwei Jahren wieder geben wird", so Masuch. Die Veranstalter sind zuversichtlich, dass sie auch dann eine der vier Landesmessen in Brandenburg seien werden die durch die Landesregierung und ihre Ministerien unterstützt wird.


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